VfB Reichenbach 1921 e.V.

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Aktuelles vom VfB Reichenbach  

 


Meisterliche Vorstellung an einem historischen Tag

VfB Reichenbach I - FC Dahn 9:0

Der Autor hatte sich in seinem letzten Bericht nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt, denn Gott sei Dank trat das Erhoffte und nicht das Befürchtete ein. Unsere Mannschaft verwandelte direkt ihren ersten Matchball und muss nun in der letzten Partie in Hauenstein nicht mehr nachsitzen.

In der Anfangsphase beteiligten sich die Felsenländler munter am Spielgeschehen und die Möglichkeit erneut etwas Historisches in der Vita des Vereins zu schaffen, schien die Spieler zunächst eher zu hemmen, denn zu beflügeln. So hatten die Gäste in der 14. Minute auch die erste Tormöglichkeit. Der Schuss von Timo Gassanow flog am langen Pfosten vorbei. Ab Mitte der ersten Halbzeit tauchte der Tabellenführer immer häufiger vorm Gehäuse der Dahner auf. In der 28. Minute platzte der Knoten. Jonas Jung hatte Lars Rheinheimer bedient, der das Leder gefühlvoll über Torwächter Niclas Ludy hob. Acht Minuten nach der Führung feuerte Timo Gassanow einen letzten Schuss aufs Reichenbacher Tor. Der Ball zischte am Tordreieck vorüber. Keine 60 Sekunden später servierte L. Rheinheimer einen genialen Pass auf J. Jung. Abgezockt schob dieser die Kugel am Torwart vorbei ins Netz. Nach dem 2:0 nahm die VfB Angriffsmaschinerie richtig Fahrt auf und unsere Erste ballerte sich zum Aufstieg. In der 40. Minute zündete Guiseppe Scavuzzo auf links den Turbo. Seine Maßflanke verwertete Kapitän Julian Wahl kunstvoll. Mit jedem weiteren Tor erlahmte die Gegenwehr des Gegners zusehends bis sie schließlich vollends die Segel strichen.

Drei Minuten nach dem Seitenwechsel schlug J. Jung eine Ecke vors Tor. Spielertrainer Benny Früh stieg am höchsten und köpfte zum 4:0 ein. Dann hatte auch unser Mittelstürmer Y. Brehmer endlich seine Durststrecke, während der ihm in vier Spielen lediglich ein Strafstoßtor gelungen war, überwunden. An diesem geschichtsträchtigen Tag hatte er am Ende vier Erfolge auf sein Torekonto gepackt. In der 51. Minute nutzte er einen Fehler in der Dahner Abwehr mit einem satten Spannstoß ins Eck zum 5:0. Vier Minuten später machte er nach schöner Vorarbeit seines Kapitäns das halbe Dutzend voll. Damit gab sich der VfB nicht zufrieden. Vor allem Andy Bahr trieb seine Mannschaftskameraden immer weiter nach vorne. In der 70. Minute wusste sich ein Gästeverteidiger nur mit einem Foul gegen L. Rheinheimer im Strafraum zu wehren. Y. Brehmer der Elfmeterschütze vom Dienst war vom Punkt erfolgreich. Nach 72 Spielminuten legte der eingewechselte Anthony Weston den Ball von der Grundlinie haargenau zu Y. Brehmer, der am 2. Pfosten lauerte, zurück und es stand 8:0. In der Schlussphase spielten sich Gunar Pfister, J. Jung und A. Weston auf engstem Raum im Sechzehner den Ball zu. Letzterem war es vorbehalten das 100. Tor für den Aufsteiger zu erzielen. Als der souveräne Schiri Tobias Spengler die Partie beim Stand von 9:0 abpfiff, brachen alle Dämme. Es gab kein Halten mehr. Die vorbereiteten Meisterschafts- T-Shirts wurden übergestreift. Böller, die zuvor schon jeden Torerfolg begleitet hatten, krachten. Neben der bei solchen Ereignissen üblichen Bierdusche knallten Sektkorken und ein Feuerwerk wurde gezündet. Anschließend wurde gegrillt. Es gab Salate und Freibier, auch für die Fans, welche die Mannschaft während der Runde unterstützt hatten. Erfreulich, dass auch noch einige Dahner Spieler hiergeblieben waren. Hinterweidenthaler, die in Bedesbach gespielt hatten, stießen ebenfalls dazu und es wurde bis in die Puppen gefeiert.


Spielerisch überzeugende Leistung in der letzten Heimpartie

VfB Reichenbach II - VfR Hundheim/Offenbach 3:1

 

Losgelöst vom Druck gewinnen zu müssen, damit es für einen der beiden vorderen Plätze reicht, spielte unsere Mannschaft befreit auf. Bereits in der 3. Minute lief ein Angriff des VfB über die linke Außenbahn. Die Hereingabe verwandelte Spielertrainer Steffen Gravius mit einer Direktabnahme vom Elfmeterpunkt eiskalt. Noch vor der Pause kamen die Gäste durch Sven Baumbauer zum Ausgleich.

Nach dem Wechsel stach der neu gekommene Tim Schanne als Joker. Gegen nachlassende Gäste erzielte er in der 68. und 70. Minute zwei Treffer zum 3:1 Sieg seiner Mannschaft.

Sieg in nervenaufreibendem Spiel

TuS Göllheim I – VfB Reichenbach I 2:3

Um ein Haar wäre der Zug Richtung Meisterschaft ins Stocken geraten. Bis zur 74. Minute stotterte er heftig, um dann aber wieder Fahrt aufzunehmen. Wie in den vergangenen Jahren lief der Tabellenführer Gefahr beim abstiegsbedrohten TuS Göllheim Punkte liegen zu lassen, womit der komfortable fünf Zählervorsprung auf drei bzw. zwei geschrumpft wäre. Dabei spielte der VfB nicht einmal schlecht, versaubeutelte jedoch so viele Topchancen, die bei Verwertung gereicht hätten, mehrere Partien für sich zu entscheiden. Los ging’ s in der achten Minute, als Mittelstürmer Yannik Brehmer alleine auf Torhüter Andy Lindemann zusteuerte. Er scheiterte aber am einheimischen Keeper, der an diesem Tag zum besten Akteur seiner Mannschaft avancierte. Vier Minuten später kombinierte sich unsere Elf mit direktem Passspiel durchs Mittelfeld. Die Flanke von Lars Rheinheimer traf Y. Brehmer am Fünfmeterraum nicht richtig. Mitte der ersten Halbzeit erspielte sich der VfB drei Chancen im Minutentakt. Zuerst verpassten nach einer Flanke von Guiseppe Scavuzzo sowohl Y. Brehmer als auch Jonas Jung das Leder. Dann landete ein Abschlag vom Göllheimer Tor direkt in den Füßen von Julian Wahl, der freie Bahn genoss. Leider übersah der Kapitän einen besser postierten Mitspieler. Seine Entscheidung selbst den Abschluss zu suchen, war nicht die richtige, denn Keeper Lindemann parierte mit einer Fußabwehr. Schließlich legte J. Jung den Ball für Andy Bahr auf. Mit der Innenseite schlenzte Reichenbachs Mittelfeld-Rackerer die Kugel am Pfosten vorbei. Nach einer halben Stunde spielte Y. Brehmer die Murmel genau zu J. Wahl. Nach dessen Schuss tauchte der TuS-Goalie ab und fischte den Ball aus dem Eck. Gemäß der alten Fußballerweisheit, wer seine Hochkaräter nicht nutzt, wird bestraft, geriet der VfB in der 35. Minute ins Hintertreffen. Nach Ballverlust im Mittelfeld kam Marvin Mahler an die Kugel. Er passte quer zum alleine auf Benjamin Klein zustrebenden Viktor Braun, der im Gegensatz zu den Reichenbacher Protagonisten den Ball im VfB-Kasten versenkte. In der 40. Minute war der Kopfstoß von J. Jung nach einer prima Flanke von J. Wahl zu unplatziert, um den Torwart zu überwinden. 60 Sekunden danach zappelte das Leder endlich im gegnerischen Netz. J. Jung hatte sich auf rechts beeindruckend durchgesetzt. Die Hereingabe brauchte L. Rheinheimer am zweiten Pfosten nur noch über die Linie zu drücken. Bis zum Seitenwechsel belagerte der VfB das Göllheimer Tor und hatte noch reihenweise Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Eine Direktabnahme von J. Jung krallte sich der TuS-Schlussmann, ein Kopfball von Y. Brehmer landete an der Latte, an einen verunglückten Schuss von Spielertrainer Benny Früh kam Kai Peters zwei Meter vorm Tor nicht mehr dran und eine Maßflanke von L. Rheinheimer brachte Y. Brehmer wenige Meter vorm Gehäuse nicht unter Kontrolle.

Die zweite Halbzeit begann mit Riesendusel für den VfB (48.). Nach einem schlechten Rückpass konnte B. Klein im Reichenbacher Tor einen Gegentreffer nur noch mit einer Notbremse vor dem Sechzehner verhindern. Zum Glück zeigte der ansonsten gut leitende Schiri Oliver Götte nur Gelb statt Rot, worüber man sich auf Gästeseite nicht hätte beschweren dürfen. Entsprechend erregt waren verständlicherweise die Göllheimer. In der 56. Minute folgte dann erneut eine kalte Dusche für den Spitzenreiter. Ein Freistoß von Danny Schulz aus halblinker Position flog an Freund und Feind vorbei ins lange Eck und ein paar Minuten später verpassten sie noch eine Riesenmöglichkeit, um auf 3:1 zu erhöhen. Im Gegenzug lenkte A. Lindemann mit toller Parade einen Schrägschuss von Anthony Weston an den Pfosten und parierte nach Flanke von J. Wahl eine Direktabnahme von J. Jung. Nach einem Steilpass in der 72. Minute verspekulierte sich der TuS-Goalie aber. Er verließ sein Tor in der Hoffnung vor Y. Brehmer am Ball zu sein. Doch Reichenbachs Stürmer spitzelte das Leder am Keeper vorbei und passte maßgerecht in die Mitte. J. Jung nahm die Pille direkt und glich aus. Kurios und glücklich zugleich kam der Führungstreffer eine Viertelstunde vor dem Abpfiff zustande. Wieder war Y. Brehmer, der vor dem Tor selbst momentan ohne Fortune agiert, auf rechts enteilt und zeichnete sich zum zweiten Mal als Torvorbereiter aus. Am langen Pfosten war L. Rheinheimer aufgetaucht. Sein Schuss hätte das Ziel verfehlt, wenn er nicht einen Göllheimer angeschossen hätte, von dem der Ball ins Tor prallte. In der 80. Minute verfehlte ein Flugkopfball von B. Früh nach einer Freistoßflanke von L. Rheinheimer nur knapp seinen Bestimmungsort. Kurz vor Schluss quittierte ein Göllheimer eine rote Karte, was der VfB indes nicht mehr zu einem weiteren Torerfolg nutzen konnte.

Der Verfasser dieser Zeilen wagt nun einmal die Prognose, dass die Mannschaft, die solche Spiele noch aus dem Feuer reißt, auch Meister wird und hofft sich damit nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt zu haben.


Remis für die zweite Mannschaft

SV Altenglan I – VfB Reichenbach II 1:1

Am Samstagnachmittag war unsere zweite Mannschaft zu Gast beim SV Altenglan. Es schien, als fiel es der Gravius-Elf im Saisonendspurt ohne Druck leichter, Ball und Gegner laufen zu lassen. In den vergangenen Wochen hatte die Mannschaft sich beste Aufstiegshoffnungen mit schwächeren Darbietungen verspielt.

Die durchaus gefällige Spielweise wurde nach mehreren ausgelassenen Chancen auch belohnt. Der agile Sharif Said wurde im Sechszehnmeterraum von den Beinen geholt. Kapitän Benjamin Bach fasste sich ein Herz und verwandelte den fälligen Strafstoß zum 0:1. In dem sicheren Gefühl schlich sich nach einer Standardsituation eine Unachtsamkeit ein. Ein Altenglaner Akteur kam zum vermeintlich harmlosen Abschluss, den ein Gästespieler unhaltbar zum 1:1-Ausgleich abfälschte.

Auch die zweite Halbzeit gestaltete die VfB-Elf überlegen und kam immer wieder zu aussichtsreichen Torgelegenheiten. Verschiedene Spieler scheiterten an der Schwäche im Abschluss oder am gut aufgelegten SV-Keeper. Beiden Mannschaften wollte kein Tor mehr gelingen, sodass es beim für die Einheimischen schmeichelhaften 1:1-Remis blieb.

Derbysieg

VfB Reichenbach I – FV Olympia Ramstein I

Man merkte beiden Mannschaften an, dass es in diesem Nachbarschaftsduell um viel ging. Ramstein brauchte Punkte gegen den Abstieg und Reichenbach wollte die alleinige Tabellenführung verteidigen. In Halbzeit eins boten die Olympianer dem Tabellenführer Paroli. Die erste Torannäherug gelang dem Gast in der achten Minute mit einem Kopfstoß. Im Gegenzug hatte Lars Rheinheimer die Führung auf dem Schlappen, setzte seinen Schuss aber zu hoch an. Lichterloh brannte es nach 26 Minuten vor dem VfB-Kasten. Nach einer missglückten Rückgabe hielt Benjamin Klein zunächst mit einer akrobatischen Einlage seinen Kasten sauber und rettete im Anschluss mit einer tollen Parade das Unentschieden. In der 31. Minute war B. Klein bei einem gefährlichen Freistoß mit Windunterstützung getreten von Sebastian Wenz wieder mit den Fingerspitzen am Ball und machte diesen unschädlich. Im Anschluss an eine Ecke schabte ein FV-Verteidiger zwei Minuten später einen Schuss von Kai Peters von der Torlinie.

Im zweiten Durchgang eroberten sich die Reichenbacher mehr Spielanteile und erhöhten den Druck. Der entscheidende Pass wollte vorerst aber nicht gelingen. Ramstein blieb mit Einzelaktionen gefährlich sowie in der 48. Minute, als ein Freistoß nur knapp übers VfB-Gehäuse segelte. Fünf Minuten danach setzte sich Yannik Brehmer auf links dynamisch durch. Seine Flanke verpasste Anthony Weston, weil er sich schon zu weit Richtung Tor orientiert hatte. Auch die Sahneflanke von L. Rheinheimer ignorierten unsere Offensivkräfte. Einen Kopfstoß von K. Peters lenkte Oliver Habelitz im Ramsteiner Tor mit unglaublicher Reaktion mit den Fingerkuppen über die Latte. In der 73. Minute wurde es noch einmal brenzlig für die Reichenbacher. Roman Cherdron hatte freie Schussbahn, doch B. Klein parierte. Neun Minuten vor dem Ende warf Guiseppe Scavuzzo auf der rechten Seite ein. Y. Brehmer klemmte den Ball, um das Leder dann vor die Hütte zu schlagen. L. Rheinheimer machte sich lang und erzielte das erlösende Führungstor. In der nächsten Spielaktion hätte Y. Brehmer die Partie endgültig entscheiden können. Benny Früh hatte die Kugel maßgerecht serviert. Doch Reichenbachs Mittelstürmer köpfte aus kurzer Distanz über den Kasten. So musste der VfB-Anhang bis in die Nachspielzeit aufs zweite Tor warten. L. Rheinheimer brachte einen Eckstoß herein, Christoph Schank nahm ihn vorschriftsmäßig mit der Brust an und versenkte die Pille souverän. Mit diesem späten Erfolg gelang unserer Mannschaft wieder ein kleiner Schritt in Richtung Meisterschaft.



Spitzenspiel verloren

VfB Reichenbach II – SV Ulmet I 1:4

Im Spitzenspiel der B-Klasse KL/KUS Nord hatte die Gravius-Elf, die auf wichtige Spieler nicht zurückgreifen konnte, wenig zu bestellen. Im Mittelfeld lief der Ball zwar geschmeidig durch die Reihen, aber in vorderster Front wurde Marcel Heidenreich schmerzlichst vermisst. Erschwerend kam hinzu, dass die bis zu diesem Zeitpunkt beste Abwehr der Liga nicht ihren besten Tag erwischt hatte und mehrmals patzte.

Die erste Torgelegenheit hatten die Einheimischen. Dominic Koch hatte sich durchgetankt und den Ball Tobias Schäffner zugespielt. Dieser wiederum hatte Michael Schnurr eingesetzt, dessen Torschuss am langen Posten vorbeiflog. In der 14. Minute überlief Daniel Wolff auf links die VfB-Abwehr und dessen Hereingabe brauchte Daniel Alexander nur einzuschieben. Drei Minuten später stoppte der VfB-Keeper den Torschützen auf Kosten eines Elfers, den Stefan Cappel verwandelte. In der 22. Minute hätte Reichenbachs Spielertrainer die Partie wieder offen gestalten können. Nach einem tollen Lauf von D. Koch erhielt er wenige Meter vorm Tor das Leder. Sein Abschluss war aber zu schwach, um den SV-Torwart zu überwinden. Stattdessen erhöhten die Ulmeter fünf Minuten vor dem Seitenwechsel auf 0:3. Nach einem Pfostenschuss von Daniel Alexander schaltete Marcel Haessel am schnellsten und drückte das Runde über die Torlinie.Der VfB bemühte sich im zweiten Abschnitt weiter um ein Tor und wurde in der 74. Minute durch einen Linksschuss von M. Schnurr aus 16 Metern mit dem Ehrentreffer belohnt. Mit einem Kopfballtor kurz vor Spielende stellte Daniel Alexander den verdienten 1:4-Sieg für die Gäste sicher.

Dreckiger Sieg in spannendem Spiel

SG Oberarnbach/Ob.-Ki. I- VfB Reichenbach I 1:2

Beim Kräftemessen zwischen dem Fünften und dem Ersten fehlte zwar der spielerische Glanz, aber intensiv und spannend war die Begegnung allemal. In der dritten Minute hielt der einheimische Schlussmann einen Schuss von Jonas Jung. Der Nachschuss von Julian Wahl strich am Tor vorbei. Dann versuchten es die Gastgeber mit zwei Fernschüssen, die beide über den Kasten flogen. In der 14. Minute leitete ein Abschlag von Keeper Benjamin Klein die VfB Führung ein. Yannik Brehmer hatte das Leder mit dem Kopf verlängert. J. Wahl schob anschließend den Ball mit der Fußspitze in den Lauf von Jonas Jung, der Torwart Tim Schirra zum 0:1 überwand. Vier Minuten später legte sich Christoph Schank nach einer Ecke den Ball zurecht, verzog aber knapp. Eine vor das Gehäuse geschlagene Freistoßflanke konnte der kopfballstarke Reichenbacher Spielertrainer Benny Früh nicht verwerten. In der 20. Minute behauptete sich Y. Brehmer auf links gegen mehrere Abwehrspieler. Leider übersah er in dieser Situation den besser postierten Lars Rheinheimer. Aus spitzem Winkel scheiterte er wenige Meter vorm Kasten an T. Schirra. Im Gegenzug zwang Yannick Schording Reichenbachs Goalie zu einer Glanzparade. Danach ging die spielerische Linie unserer Elf verloren. Der VfB gewährte der SG nun zu viele Freiräume, welche diese zu gefährlichen Aktionen nutzte. Kurz vor der Halbzeit rettete C. Schank die Führung in die Pause, als er den Ball von der Torlinie schlug.

In der 48. Minute landete eine Faustabwehr von B. Klein direkt vor den Füßen von Michael Schuhmacher, der das Leder völlig frei über das Tor drosch. Die Einheimischen drängten auf den Ausgleich und es war nur eine Frage der Zeit wann dieser fallen würde. Nach einer Freistoßflanke köpfte Nils Becker das Runde nur um Zentimeter übers Tordreieck. Im Anschluss an eine Freistoßhereingabe von L. Rheinheimer kam Y. Brehmer in der 66. Minute mit dem Kopf nicht richtig hinter den Ball. Sekunden später bahnte sich über die rechte Reichenbacher Abwehrseite der Ausgleich an. Die Vorlage von der Grundlinie beförderte N. Becker über die Torlinie. Der VfB hatte Glück, dass Schiedsrichter Ildevert Constant Kamgue Talom, dessen Entscheidungen mit zunehmender Spieldauer immer rätselhafter wurden, bei einer Rettungsaktion des VfB Keepers nicht auf Strafstoß entschied. Brandgefährlich für unser Team wurde es immer, wenn sich Flanken in den Strafraum senkten. So fiel eine Freistoßflanke von Johannes Strasser auf den Querbalken. In der 74. Minute ging ein SG Verteidiger J. Wahl im Strafraum zu ungestüm an. Vom Punkt verlud Y. Brehmer den Oberarnbacher Ballfänger zum 1:2. Die Schlussphase blieb aufregend. Ein Freistoß von Andy Bahr wurde abgefälscht und strich nur wenige Zentimeter am Pfosten vorbei. Die fällige Ecke brachte L. Rheinheimer vor die Hütte. Den Kopfstoß von C. Schank parierte der SG Torsteher erstklassig. Der eingewechselte Marcel Heidenreich hätte im Anschluss an eine weitere Rheinheimer Ecke mit seiner ersten Aktion den Deckel endgültig draufmachen können. Er hatte seine Füße aber noch nicht richtig justiert. Im Gegenzug vergaben die Platzherren eine Riesenchance. Den letzten Torversuch hatte der Tabellenführer. Freistehend schoss J. Jung den Torwart an und der Nachschuss von Anthony Weston verfehlte das Ziel. Reichenbach nahm am Ende einen dreckigen, aber wichtigen Sieg mit nach Hause.


Sehr ärgerliche Darbietung

SG Konken/Etschberg I – VfB Reichenbach II 2:0

Wie soll man’s nennen? Dämlichkeit, Überheblichkeit, Lustlosigkeit, Unvermögen? Wie dem auch sei, mit einem armseligen Auftritt verpasste es unsere Zweite mit Tabellenführer Lauterecken gleich zu ziehen oder sich Punkte im Kampf um Platz zwei zu sichern.

Pech war es, dass ihr Kreativspieler Gunar Pfister nach 15 Minuten mit einer Muskelverletzung vom Platz musste. Spielertrainer Steffen Gravius, der zur Schande für seine jungen Mitakteure zum besten VfBler wurde, versuchte das Offensivspiel immer wieder anzukurbeln. Er erfuhr aber zu wenig Unterstützung von den Seinen. Die Gastgeber kämpften und hatten drei Chancen, von denen sie zwei nutzten. Erstmals sorgte Danny Antonic in der elften Minute für höchste Gefahr. Ob seiner Schnelligkeit und Wendigkeit war er von unseren Abwehrspielern oft nicht zu halten. Er brauste auf rechts los, traf im Abschluss aber nur den Pfosten. Zehn Minuten später ließ er Reichenbachs Verteidiger wieder alt aussehen und erzielte aus über 20 Metern den Führungstreffer. Mehr als ein paar unerwähnenswerte Halbchancen erspielte sich der Tabellenzweite im ersten Durchgang nicht. Auch in der zweiten Halbzeit war das was der VfB bot nicht ansehnlicher. Einen Hochkaräter hatte er dann doch, als der Ball vor die leere Kiste kam, aber Simon Fischer das Leder unbedrängt über den verwaisten Kasten köpfte. In der 68. Minute unterlief einem unserer Akteure am gegnerischen Strafraum ein anfängerhafter technischer Fehler. Beim sich anschließenden Konter standen Reichenbachs Defensivprotagonisten nur Spalier und Marius Rojan stellte den verdienten 2:0-Sieg her.

Zweiter "Joker" ebenfalls genutzt

SV Rammelsbach I – VfB Reichenbach II 3:6

Unsere Mannschaft machte sich gegen eine in der Offensive durchaus gefährliche, aber in der Defensive verwundbare Rammelsbacher Truppe, unnötig das Leben schwer. Die Anfangsminuten gehörten dem VfB. In der vierten Minute setzte Gunar Pfister einen Weitschuss an den Außenpfosten. Ein folgenschwerer Rückpass, den sich Bastian Gras erlief, brachte die Hausherren in Führung und unsere Zweite aus dem Tritt (13.). Zum Glück erkannte der gut leitende Schiedsrichter Felix Bank einen weiteren Rammelsbacher Treffer wegen Abseitsstellung nicht an. Mitte der ersten Halbzeit traf Dominic Koch nach energischem Einsatz nur den Pfosten. Es bedurfte ebenfalls eines katastrophalen Rückpasses eines SV-Abwehrspielers, damit Reichenbach in der 32. Minute zum Ausgleich kam. Tobias Schäffner hatte spekuliert, dann den Ball am Keeper vorbeigespitzelt, um ihn anschließend in aller Ruhe über die Torlinie zu schieben. Ab diesem Zeitpunkt war der VfB wieder präsent. Vier Minuten später bekam die einheimische Abwehr das Leder nicht weg, D. Koch schnappte sich dasselbe, drang bis zur Grundlinie vor und passte den Ball zurück. G. Pfister suchte sich die Ecke aus und es hieß 1:2. Jetzt schnürte der Tabellenzweite die Gastgeber in deren Hälfte ein. In der 38. Minute lenkte Ersatzkeeper Thomas Baus einen Fernschuss von G. Pfister an den Pfosten. 120 Sekunden danach kam ein Ball vom überzeugenden Björn Müller zu G. Pfister. Mit einem Rückzieher setzte dieser direkt Lars Schmitt in Gang, der uneinholbar dem 1:3 entgegenstrebte. Mit dem Pausenpfiff das 1:4. B. Müller war auf links nicht zu stoppen. Sein Zuspiel verwertete Benjamin ‚Bodo’ Bach mit einem satten Schuss ins entfernte Eck.

Im zweiten Abschnitt traute man seinen Augen nicht. Der VfB ließ die Rammelsbacher, die man Ende der ersten 45 Minuten sicher im Griff hatte, wieder aus dem Sack. In der 56. Minute senkte sich ein langer Diagonalpass in Richtung von Marvin Höbel. Zwei Verteidiger standen um ihn herum und ließen ihn gewähren. Der Torwart war sich auch nicht schlüssig, ob herauslaufen oder in der Kiste bleiben sollte und schon stand’s 2:4. Sekunden später wurde B. Gras nicht angegangen und besorgte mit einem Schuss aus der Distanz das Anschlusstor. Mit einem sehenswerten Kabinettstückchen foppte G. Pfister in der 65. Minute seine Gegenspieler. Alleine seinem anschließenden Abschluss von der Strafraumgrenze blieb der Erfolg um Zentimeter versagt. Eine Viertelstunde vor dem Ende kassierte ein Reichenbacher Gelb-Rot. Den fälligen Freistoß von B. Gras parierte Keeper Daniel Lembach exzellent und verhinderte den Ausgleich. Ein Missverständnis zwischen dem einheimischen Schlussmann und einem Verteidiger kam in der 79. Minute D. Koch zugute. Er nutzte dieses kaltschnäuzig aus und erhöhte auf 3:5. Den Schlusspunkt hinter diese torreiche Begegnung setzte Tim Schanne in der letzten Spielminute. Zuvor war Simon Fischer auf die Reise geschickt worden. Sein präziser Querpass von links verwertete Reichenbachs Fünfzehner mit viel Übersicht zum 3:6.

Erster "Joker" genutzt

SG Krottelbach/Fro./Lan. I – VfB Reichenbach II 0:4

Unsere Zweite nutzte ihren ersten Joker im Nachholspiel und zog mit einem Punkt Vorsprung an Ulmet vorbei auf Tabellenplatz zwei. Sie hielt mit einer respektablen Vorstellung die Platzherren auf deren ungeliebtem Hartplatz in Langenbach deutlich nieder. Wider Erwarten gelang es dem VfB auch über weite Strecken der Begegnung auf dem knüppelharten Untergrund ein vernünftiges Kombinationsspiel aufzuziehen. In der neunten Minute erreichte ein mustergültiges Zuspiel von Benjamin Bach seinen für Marcel Heidenreich ins Sturmzentrum gerückten Mitspieler Tobias Schäffner. Der Stürmer, der eine tadellose Leistung bot, zog sofort ab und es stand 0:1. Im Mittelfeld zog Gunar Pfister zusammen mit Steffen Gravius die Fäden und verteilte die Bälle sorgfältig. So legte der Zehner in der 16. Minute den Ball nach außen zu Lars Schmitt, der bei seinen Flankenläufen kaum zu halten war und hinten energisch dazwischenfuhr. Die Hereingabe des rechten Läufers erreichte am zweiten Pfosten Dominic Koch, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und den Vorsprung ausbaute. Derselbe Spieler traf nach einem schnörkellosen Spielzug eine Viertelstunde später mit einem Außenristschuss nur die Latte. Die SG hatte keine gefährlichen Aktionen im Durchgang eins zu vermelden. Dies war auch mit ein Verdienst von Björn Müller, der als Sechser kompromisslos abräumte. Auch die Viererabwehrkette stand sicher.

Drei Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, als D. Koch mit einer dynamischen Attacke den Ball noch in der eigenen Hälfte in seinen Besitz nahm. Daraufhin spielten sich D. Koch und T. Schäffner mit einer Glanzkombination bis zum gegnerischen Strafraum durch, wo Letzterer nochmals querlegte und D. Koch zum 0:3 vollendete. Wenig später hatte Michael Schnurr, der in der Abwehrreihe eine Bank war, zwei riesen Kopfballmöglichkeiten. Beide Male verfehlte er das Ziel. In der 78. Minute wurde Torwart Daniel Lembach zum einzigen Mal ernsthaft geprüft, bereinigte die Situation aber routiniert mit einer Fußabwehr. Sekunden später verlängerte Gunar Pfister, der in diesem Spiel mehr Kopfballduelle gewann als in den letzten drei Jahren zusammen, mit der Birne einen Abschlag von Schlussmann ‚Lembi’ in den Lauf von Tim Schanne. Der Einwechselmann behielt die Übersicht und hob das Leder über den herausstürzenden einheimischen Ballfänger zum 0:4 in die Maschen. In der 87. Minute hätte G. Pfister seinem ‚Kopfballtag’ die Krone aufsetzen können, als er eine von S. Gravius getretene Freistoßflanke mit seinem Schädel aufs Tor köpfte. Der Torwart der Spielgemeinschaft, der zuvor einige Schwächen gezeigt hatte, reagierte dieses Mal exzellent und drehte den Ball mit den Fingerspitzen um den Pfosten. Es blieb beim hochverdienten 0:4-Sieg.

Leider verloren die Platzherren bei einer unglücklichen Aktion ihren Spielertrainer Alexander von Blohn, der ins Krankenhaus gebracht werden musste. An dieser Stelle wünschen wir ihm baldige Genesung. Zu begrüßen wäre es, wenn öfter Schiris wie Jörg Knauber, der ruhig und sachlich die Partie pfiff, die Spiele leiten würden.

Verbandsgemeindederbys: gerechtes Remis für die Erste und mal wieder ein besseres Spiel der Zweiten


FV Weilerbach I – VfB Reichenbach I 2:2

Drei hundertprozentige ungenutzte Chancen und ein schauderhafter Rückpass waren mit ausschlaggebend dafür, dass in Weilerbach nicht mehr als ein Unentschieden hängengeblieben war. Fairerweise muss man allerdings auch anerkennen, dass Weilerbach, vor allem im zweiten Abschnitt, viel besser spielte, als es ihr aktueller Tabellenplatz widerspiegelt.

In der ersten Hälfte hatte unsere Mannschaft Vorteile und hätte den Weg für einen Dreier ebnen müssen. Immer wenn es mit flüssigem Kombinationsspiel schnell nach vorne ging, kamen die VfB-Angreifer in Abschlussposition. Sowie in der 20. Minute, als Yannik Brehmer das Leder zu J. Wahl weitergeleitet hatte. Der VfB-Kapitän hätte bestens postiert schon selbst den Abschluss suchen müssen, legte aber vorsichtshalber nochmal quer zu Lars Rheinheimer, der schließlich einlochte. In der 36. Minute rettete Kai Peters für seinen bereits geschlagenen Torhüter Benjamin Klein auf der Torlinie. Nach einem erstklassigen Spielzug über die linke Außenbahn brachte L. Rheinheimer die Kugel flach vors Tor. J. Wahl hätte aus kurzer Distanz auf 0:2 erhöhen müssen (40.) Noch eindeutiger war die Einschussmöglichkeit für den VfB-Spielführer in der 45. Minute. Wieder hatte sich der Tabellenführer vortrefflich durchkombiniert. Jonas Jung lieferte das Zuspiel und ein Meter vor der Kiste löffelte J. Wahl das Leder über den Querbalken. Dieser Ball war schwieriger übers Tor, denn ins Tor zu schießen. 

Im zweiten Durchgang legten die Einheimischen zu. In der 50. Minute entschärfte Torwart B. Klein einen Flachschuss von Robert Mai meisterlich. Drei Minuten später verpasste Sergej Ketz einen von der Mittellinie scharf in den Sechzehner geschlagenen Freistoß nur um Zentimeter. Nach knapp einer Stunde kippte das Verbandsgemeindeduell vollends zugunsten des FV. Eine viel zu kurz geratene Rückgabe erlief sich Christopher Lamprecht, der von der VfB-Defensive zu keinem Zeitpunkt des Spiels zu kontrollieren war, und besorgte den Ausgleich. Kurz darauf setzte L. Rheinheimer einen Freistoß unmittelbar neben das Lattenkreuz. In der 70. Minute fiel das Führungstor für die Platzherren. Einen der vielen überflüssigen Freistöße zirkelte Robert Mai auf den zweiten Pfosten. Mit einem vorbildlichen Kopfstoß ins lange Eck netzte erneut C. Lamprecht ein. Vom Anstoß weg gelang unserer Mannschaft der Ausgleich. Y. Brehmer hatte exquisit für Andy Bahr durchgesteckt, der Torsteher Kai Altvater keine Abwehrchance ließ. Im Anschluss hatten beide Mannschaften noch Möglichkeiten das Treffen für sich zu entscheiden. Zunächst prüfte J. Jung Weilerbachs Keeper mit einem satten Schuss. Dann verlängerte Y. Brehmer eine Hereingabe mit dem Kopf. J. Jung kam auch mit seinem Brachialschuss am FV-Schlussmann nicht vorbei. In der 82. Minute verpasste C. Lamprecht nur knapp das VfB-Gehäuse. Sekunden später setzte sich Guiseppe Scavuzzo großartig durch und passte zu Y. Brehmer. Blank vor K. Altvater stehend brachte der Torjäger das Leder nicht an diesem vorbei. Im Gegenzug kam C. Lamprecht nach einem Steilpass an den Ball. Dessen Schuss lenkte B. Klein an die Latte und hielt in der Schlussminute mit einer weiteren fantastischen Reaktion seiner Mannschaft den Punkt fest, mit dem der VfB nach dem Spielverlauf in den zweiten 45 Minuten hochzufrieden sein musste.

 

FV Weilerbach II – VfB Reichenbach II 1:5

Zur Abwechslung zeigte sich unsere Zweite mal wieder von ihrer besseren Seite. Zu Anfang war Reichenbach die spielbestimmende Mannschaft und hatte auch gute Chancen in Führung zu gehen. Doch nach einem eklatanten Abspielfehler der Reichenbacher wurde Vitali Unterberg steil geschickt. Sein Bogenball über Torwart Daniel Lembach bedeutete nach zwölf Minuten die Führung für die Gastgeber. Danach verlief das Spiel des VfB holprig und er hatte in der 19. Minute Glück, dass er nach einer Ecke nicht mit 2:0 ins Hintertreffen geriet. Eine äußerst unnötige Kopfballattacke eines Weilerbacher Spielers gegen Marcel Heidenreich bescherte beiden eine Platzwunde (28.). Mit einem blauen Turban bekränzt kehrte der VfB-Mittelstürmer wieder auf den Rasen zurück und sollte sich in der zweiten Halbzeit mit zwei Toren für diese Aktion rächen. Zunächst musste aber erst einmal der Ausgleich her. Dieser fiel in der 35. Minute. Simon Fischer hatte den Ball zu Gunar Pfister in den Strafraum reingespielt. Reichenbachs Mittelfeldspieler, der einen guten Tag erwischt hatte, behauptete das Leder und legte für Steffen Gravius ab. Der VfB-Spielertrainer visierte aus 18 Metern das rechte Eck an und platzierte die Kugel millimeterexakt flach in demselben. Reichenbach erhöhte das Tempo. G. Pfister spielte sich ausgezeichnet frei und passte den Ball vors Tor zu Tobias Schäffner. Aus zwei Metern traf dieser den Ball nicht richtig. Ebenso erging es Augenblicke später G. Pfister. M. Heidenreich hatte eine Hereingabe passieren lassen und Reichenbachs Siebener verpasste die Möglichkeit aus kurzer Distanz seine Mannschaft in Führung zu bringen.  

Mit einem schnellen Tor startete der Gast in Spielabschnitt zwei. Nach einer Maßflanke von S. Fischer wuchtete M. Heidenreich die Pille trotz Kopfcut mit der Stirn in die Maschen (48.). Kaum hatten die Weilerbacher den Wiederanstoß ausgeführt, da erhielt G. Pfister ein Zuspiel von T. Schäffner, das er glänzend zu M. Heidenreich weiterleitete. Reichenbachs Sturmtank drosch die Murmel mit einem Hammer, in den er all seinen Frust ob der unnötigen Platzwunde legte, zum 1:3 ins Tor (50.). Patrik Clemens hätte zwei Minuten später die Begegnung wieder spannend machen können, als er eine missglückte Rückgabe erlief, den Ball aber am Tor vorbeischoss. S. Gravius setzte in der 77. Minute M. Heidenreich am Mittelkreis in Szene. Mit einem direkten Zuspiel schickte dieser Michael Schnurr auf die Reise. Nach einem Sprint über den halben Platz schob ‚Schnurri’ das Runde an Ballfänger Heiko Mros vorbei und erhöhte auf 1:4. Mit dem schönsten Tor des Spiels beendete Edeljoker Dennis Cappel die Torejagd. Just nach seiner Einwechslung donnerte er das Leder zum 1:5-Endstand unhaltbar in den Winkel.

Sieg im Spitzenspiel

VfB Reichenbach I – VfR Kaiserslautern I 5:2

Im Spitzenspiel hat sich der VfB drei Big Points erkämpft, die ihm einen leichten Vorteil im Kampf um die Meisterschaft verschafften. In Anbetracht der Bedeutung für den weiteren Rundenverlauf, hatte Schiri Alexander Seiberth und seine Assistenten Jan Engwert und Thorsten Ecker die faire Begegnung sicher im Griff. Es entwickelte sich ein reizvolles Kräftemessen in diesem Topduell, das gleichzeitig der mit Spannung erwartete Saisonhöhepunkt darstellte. 

Die Partie ließ sich für die Reichenbacher gut an. Bereits in der sechsten Minute brachte ein Doppelpass mit Julian Wahl Flügelspieler Jonas Jung wenige Meter vor dem Tor in Abschlussposition. Mit der Pieke überwand er Torsteher Michael Ritter, der dem Ball nur noch vergebens nachkrabbeln konnte. Die technisch versierten Erbsenberger operierten in der ersten Hälfte von hintenheraus mit mehr Ballbesitz. Mit viel Geschick und Kampfgeist hielt der Tabellenführer den Gegner aber aus der Gefahrenzone fern und hatte selbst die besseren Einschussmöglichkeiten. Aus einem Angriff über die linke Seite resultierte eine Ecke für Reichenbach. Nach einem Aufsetzer von Lars Rheinheimer verhinderte Abwehrmann Manuel Rath auf der Torlinie Schlimmeres. Fünf Minuten später erwischte M. Ritter Yannik Brehmers Kopfball, den er nach einer präzisen Hereingabe von Benny Früh abgesetzt hatte, gerade noch so. Sowohl der Kopfball nach Jung Flanke, als auch ein Schuss von L. Rheinheimer, wurden jeweils Beute des VfR-Torwarts. In der 28. und 36. Minute hatte Kerim Abane zwei der seltenen Abschlussmöglichkeiten. Einmal flog sein Schuss am Tor vorbei. Beim zweiten Mal wurde sein Schuss abgeblockt. Dazwischen hatte nach einem Eckstoß von L. Rheinheimer Verteidiger Christoph Schank eine günstige Position zum Torschuss. Er jagte die Kugel übers Gehäuse. In der 41. Minute fiel dem VfB-Anhang das Lachen aus dem Gesicht. Ein verunglückter Querpass am eigenen Strafraum nutzte Janik Santos Abreu zum Ausgleich. Welch ein Geschenk!

Im zweiten Abschnitt dauerte es wieder nur einige Minuten bis unsere Elf zu einem frühen Tor kam. J. Wahl wurde im Strafraum übermotiviert und überflüssig umgerissen. Vom Punkt bezwang Y. Brehmer mit einem platzierten Schuss den Torwart (52.). Drei Minuten später rettete Keeper Benjamin Klein mit zwei tollen Reflexen den knappen Vorsprung. Zuerst war er nach einer Ecke mit den Fäusten präsent, dann schnellte er in die Höhe und lenkte einen Hammer von K. Abane über die Querlatte. Dies war bis in die 90. Minute die letzte zwingende Torchance des Tabellenzweiten. Zweikampfstark eroberten sich danach die Einheimischen immer mehr Spielanteile und verschafften sich die Hoheit über dieses Schlagerspiel. Nach einem samtenen Pässchen von Andy Bahr tauchte L. Rheinheimer alleine vor dem VfR-Kasten auf. Doch der Versuch eines Lupfers schlug fehl. Die Hoffnung das Match noch drehen zu können, zerstörte Reichenbachs Goalgetter in der 58. Spielminute. Guiseppe Scavuzzo hatte eine Maßflanke serviert, in der Mitte schraubte sich Y. Brehmer hoch und lenkte den Ball mit dem Kopf Richtung Tor. M. Ritter touchierte das Leder noch mit den Fingerspitzen, doch vom Pfosten prallte die Kugel an den Körper des Keepers und von dort über die Torlinie zum 3:1. Reichenbachs Angriffsmaschinerie war jetzt auf Touren. Nach einer Flanke vereitelte ein Gästeabwehrspieler ein Kopfballtor von C. Schank. Einen sauberen Pass von G. Scavuzzo verarbeitete L. Rheinheimer zu einer Flanke. Vorm Tor verpasste J.Wahl. Im Anschluss an einen Eckball von L. Rheinheimer schlug erneut ein VfR-Spieler den Kopfstoß von Y. Brehmer von der Torlinie. Noch in der gleichen Minute (70.) steuerte Reichenbachs Goalgetter alleine auf M. Ritter zu, der in diesem Duell Sieger blieb. Schließlich schoss L. Rheinheimer in der 72. Minute die deutliche 4:1-Führung heraus. J. Wahl hatte ein Zuspiel auf links weitergeleitet und der Routinier versenkte den Ball direkt mit einem Flachschuss im langen Eck. Reichenbach zeigte sich aber auch großzügig im Verteilen von Gastgeschenken. Obwohl der VfB defensiv sehr gut stand, musste er in der 90. Minute den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Ein Abwehrspieler hatte im Sechzehner das Leder verstruddelt und wieder nutzte J. Santos Abreu diese Unkonzentriertheit zu seinem zweiten Treffer. Da die Offensive an diesem Tag aber mit Toreschießen nicht knauserte, blieben die Unachtsamkeiten im hinteren Bereich ohne Folgen. So erhöhte nach feinem Querpass von L. Rheinheimer der eingewechselte Gunar Pfister vom Anstoß weg auf 5:2. Mit diesem Heimsieg über den bislang ärgsten Widersacher festigte der VfB seinen Platz an der Sonne.

                                                                   

Falschgeld auf dem Fußballplatz

VfB Reichenbach II – SV Ohmbach I 2:3

Mit der Thekenmannschaftsmentalität einiger Akteure wird’s mit Sicherheit nichts mit einem der beiden vorderen Tabellenplätze. Es ist schon gelinde gesagt eine Unverschämtheit was sich der ein oder andere Spieler seinen Kameraden gegenüber erlaubt. Man darf sich nicht wundern, wenn man bis in die Puppen zecht und dann anderntags wie Falschgeld auf dem Sportplatz herumläuft. Schade für die Mitspieler die sich sonntags auf ihr Fußballspiel freuen und Erfolg haben wollen.

Unter diesen Voraussetzungen blieb das Spiel kraft- und saftlos, ohne Bewegung und ohne Zweikampfverhalten. Leid taten mir nur die Spieler, die sich entsprechend vorbereitet hatten, alleine aber auch nichts ausrichten konnten.  

In der 19. Minute ging der Gast durch Oliver Kwasny in Führung. Drei Minuten nach dem Wechsel nahm Marcel Heidenreich eine Flanke umgeben von Abwehrspielern in seiner unnachahmlichen Art mit der Brust an und donnerte das Leder im Fallen nur an die Latte. In der 52. Minute überwand Tobias Zens aus der eigenen Hälfte Reichenbachs Keeper, der weit vorm Tor postiert war, mit einem Distanzschussheber. Eine Minute später platzierte Benjamin Bach einen Freistoß zum Anschlusstreffer im Eck. Ein grober Abwehrschnitzer nutzte O. Kwasny zum 1:3. Mit einem Foulelfmeter verwirkt an Sharif Said verkürzte Steffen Gravius zum Endstand von 2:3.

LaufFreunde beim bestens organisierten Trail-Run


Am Sonntagmorgen stand für unsere LaufFreunde der zweite Wertungslauf des diesjährigen Laufladen Cup Westpfalz an.

Im benachbarten Rodenbach erwartete die Läuferinnen und Läufer der bestens organisierte fünfte Trail-Run des TV Rodenbach. Die anspruchsvollen zehn Kilometer konnten weitest gehend asphaltfrei und damit quer durch die Natur zurückgelegt werden.

Bei bestem Laufwetter starteten für den VfB Reichenbach:

Abraham Estifanos 40:10,5 (2. M20)

Sena Abrahaley 41:42,4 (3. M20)

Debesay Andebrhan 44:23,3 (4. M20)

Ralf Kadel 45:00,1 (7. M45)

Alijam Akbari 45:14,2 (6. M20)

Berihu Yikuno 52:56,8 (10. M20)

Markus Kather 54:16,4 (19. M45)

Steffi Wenz 57:43,6 (2. W30)

Dietmar Lang 1:00:32,7 (22. M55)

Yvonne Wagner 1:00:33,2 (7. W35)

Sophie Schanné 1:06:19,0 (2. WJ U20)

Anna-Lena Weis 1:06:25,8 (3. WJ U20)

Claudia Fischer 1:07:31,8 (11. W50)

Pia Zangerle-Müller 1:07:32,2 (12. W50)

Erste Mannschaft gewinnt bei der Turn- und Sportgemeinde

TSG Kaiserslautern I – VfB Reichenbach I 0:3

Mit einem Blitztor startete der VfB in die Begegnung gegen die Lauterer. Lars Rheinheimer hatte in der zweiten Minute einen Eckstoß vor den Kasten gebracht und am zweiten Pfosten bugsierte der mitaufgerückte Verteidiger Christoph Schank, der in der Viererkette eine abgezockte Partie ablieferte, das Leder über die Torlinie. Die von Benny Frühs rechter Hand Thomas Löber bestens eingestellte VfB Auswahl – Reichenbachs Coach selbst kam erst kurz vor Spielbeginn, da er an einem Trainerlehrgang in Edenkoben teilgenommn hatte – kontrollierte Ball und Gegner. Die TSG konnte erst Mitte des ersten Durchgangs das Geschehen ausgeglichener gestalten, ohne jedoch nur ein Mal ernsthaft für Gefahr vor Benjamin Kleins Tor zu sorgen. In der 36. Minute wischte ein Freistoß von Andy Bahr aus halblinker Position nur um Zentimeter am Torpfosten vorbei. Zu einem psychologisch optimalen Zeitpunkt, nämlich mit dem Halbzeitpfiff, musste Keeper Simon Rommelfänger zum zweiten Mal hinter sich greifen. Jonas Jung hatte auf links L. Rheinheimer angespielt. Der Abwehrversuch eines TSG Verteidigers nach dessen Flanke geriet zu kurz und landete auf dem Schlappen von J. Jung, der das Leder direkt in die Maschen drosch. Der sicher leitende Schiri Thorsten Gerhard Braun ließ den Wiederanstoß erst gar nicht mehr ausführen.

Danach ließen die Einheimischen ihre Häupter hängen. Der Tabellenerste diktierte in den zweiten 45 Minuten den Spielverlauf und machte mit seinem dritten Tor in der 73. Minute alles klar. Auf engstem Raum schoben sich L. Rheinheimer, J. Wahl und J. Jung im gegnerischen Strafraum den Ball hin und her. Letzterer fand die Lücke und schnürte seinen Doppelpack. Reichenbachs Torjäger Yannik Brehmer gewann zwar im Spiel 48 von 48 Kopfballduelle, blieb aber in der Schlussphase der Partie zwei Mal frei vor der Bude ohne Fortune. Schlussendlich hatte die gut sortierte Abwehr zu null gespielt, weil alle engagiert nach hinten mitgearbeitet hatten. Es war die überzeugendste Leistung unseres Teams nach der Winterpause und mit Zuversicht kann man dem Spitzenspiel am kommenden Sonntag gegen den Mitkonkurrenten vom Erbsenberg, der seinerseits in Weilerbach zwei Punkte eingebüßt hatte, entgegensehen.


Sieg für die Zweite in Kusel

FV Kusel II – VfB Reichenbach II 0:3

Einen glanzlosen Pflichtspielsieg fuhr unsere Zweite beim Tabellenletzten in Kusel ein. Über weite Strecken der Partie war sie die technisch bessere Mannschaft ,auch wenn den Spielern hie und da auf dem holprigen Untergrund Stockfehler unterliefen. Erst nach dem 0:3 kam der Tabellenletzte etwas auf. Dass der Sieg nicht überzeugender ausfiel lag zum Verdruss von Spielertrainer Steffen Gravius neben dem oft fahrigen Zuspiel auch daran, dass vorm Strafraum einige VfB Akteure lieber für die Galerie spielen wollten und den besser postierten Nebenmann geflissentlich übersahen.

In der elften Minute kam nach einem Freistoß im Mittelfeld das Leder zu S. Gravius. Den Steilpass seines Spielertrainers versenkte Dominic Meyer, obwohl er den Ball nicht voll traf, direkt aus der Drehung zum 0:1. Mitte des ersten Durchgangs verpassten Freund und Feind einen Eckstoß von S. Gravius. Am zweiten Pfosten beförderte Marcell Blauth, zusammen mit Michael Schnurr auffälligster Reichenbacher Akteur, die Kugel mit seinem Rumpf ins Tor. In der 40. Minute war D. Meyer nach einem steilen Zuspiel erneut durch, scheiterte aber am Torwart.

Der gegenüber dem vorherigen Spiel stark verbesserte D. Meyer klemmte in der 53. Minute den Ball, bevor er ihn zu S. Gravius weiterleitete. Der Dreh- und Angelpunkt des VfB Spiels steckte den Ball zwischen zwei Abwehrspielern für Dominic Koch durch. Der rechte Außenbahnspieler drang bis zur Grundlinie vor und passte mit viel Übersicht zurück zu S. Gravius, der das 0:3 markierte (50.). Nach einer Stunde zeichnete sich Daniel Lembach bei einem Distanzschuss von Pawel Wilms mit einer Glanzparade aus. In der 66. Minute schickte S. Gravius Mittelstürmer D. Meyer erneut steil. Freistehend verzog Reichenbachs Stürmer. Eine Viertelstunde vor Schluss brach D. Koch rechts wieder durch. Eine stramme Hereingabe, Dennis Cappel war zur Stelle, Torjubel brandete auf, selbst der Stadionsprecher verkündete das 0:4, doch der Schuss des hoch motivierten Einwechselspielers hatte nur das Außennetz zappeln lassen. Es blieb beim verdienten, aber dürftigen Auswärtssieg unserer Zweiten.

LaufFreunde absolvierten am Wochenende einen Halbmarathon

Am vergangenen Sonntag waren unsere LaufFreunde wieder sportlich aktiv und gingen beim Laufladen Halbmarathon über etwas mehr als 21 Kilometer der TSG Kaiserslautern an den Start.

Nach einigen Höhenmetern auf den ersten drei Kilometern war die Strecke dann angenehmer zu laufen, auch wenn sich die letzten Kilometer doch sehr lange anfühlten.

Für den VfB Reichenbach waren am Start:

Ralf Kadel 1:37:37,7 (18. M45)

Steffi Wenz 1:56:12,0 (5. W30)

Markus Kather 1:56:12,3 (45. M45)

Yvonne Wagner 2:00:50,9 (8. W35)

Dietmar Lang 2:00:59,4 (20. M55)

Anna-Lena Weis 2:16:06,1 (3. weibliche Jugend)

Sophie Schanne 2:16:06,4 (4. weibliche Jugend)

Pia Zangerle-Müller 2:18:44,7 (20. W50)

Christina Faul 2:21:03,3 (14. W35)

Claudia Fischer 2:21:11,9 (22. W50)

Erwähnenswert bleibt, dass Rainer Schanne auf dem Fahrrad die VfB-LaufFreunde begleitete und so für eine gern gesehene Unterstützung sorgte.

Allen Finishern ein großes Kompliment zu dieser beachtlichen sportlichen Leistung.

Duselsieg in Zitterpartie

VfB Reichenbach I – SG Jettenbach-Eßweiler-Rothselberg I 3:2

Gegen den mit nur drei Punkten auf der Habenseite angereisten Tabellenletzten aus Jettenbach schrammte unsere Truppe knapp an einer Blamage vorbei. Auch in diesem Lokalderby zeigte sich wieder, dass in Spielen gegen Gegner aus der unteren Tabellenregion bei unserer Ersten immer wieder Mentalitätsprobleme auftreten. Obwohl der VfB die erste Halbzeit dominierte, musste sie um den am Ende schmeichelhaften Sieg zittern.

Die Partie begann für den Spitzenreiter verheißungsvoll. Bereits nach drei Minuten setzte Anthony Weston einen Schuss nur knapp übers Ziel. Nach einem feinen Spielzug legte Yannik Brehmer das Leder uneigennützig quer zu Lars Rheinheimer. Völlig unbedrängt scheiterte der Routinier an Torhüter Tim Simon (9.). Der VfB hielt das Tempo hoch und kombinierte flüssig. In der 15. Minute trug er einen Angriff über die linke Seite vor. L. Rheinheimer passte zu Andy Bahr, dessen Schuss wurde abgefälscht und die Pille landete bei Jonas Jung. Der rechte Außenläufer nagelte den Ball direkt aufs Tor. Das Leder schlug unhaltbar im Eck ein. Gefährlich wurde es für den Gast meist dann, wenn der VfB über die Flügel kam. So geschehen zwei Minuten nach dem Führungstreffer. J. Jung setzte auf rechts A. Weston ein. L. Rheinheimer bedankte sich artig und verwertete die Maßflanke mit dem Kopf. Eine weitere Riesenchance ließ A. Weston in der 30. Minute liegen. Benny Früh hatte den Ball von außen flach und präzise an den Fünfer geschlagen. Ungedeckt schoss A. Weston vorbei. Fünf Minuten später wieder ein guter Angriff über die rechte Flanke. J. Jung bediente dieses Mal den Mann mit der Binde, J. Wahl. Aber auch der Kapitän verfehlte den Kasten. In der 38. Minute schlug A. Bahr einen prächtigen Diagonalpass auf J. Jung. Auch er verschenkte diese Einschussmöglichkeit. Kurz vor der Pause hatte A. Weston noch einmal eine Kopfballchance, die keinen Erfolg zeitigte.

Die SG kam im ersten Abschnitt nicht ein einziges Mal gefährlich vor das Reichenbacher Tor, was sich im zweiten Durchgang ändern sollte. In der 54. Minute versemmelte Daniel Decker nach einem Konter eine ganz dicke Möglichkeit. Nach gut einer Stunde behauptete Pascal Hager, der sich als Einziger im Team eine gute Note verdient hatte, gegen drei, vier Gegenspieler die Kugel, preschte in den Strafraum und legte sehenswert mit der Hacke quer zu Y. Brehmer. Vielleicht der Tatsache geschuldet, dass er in der ersten Halbzeit einen Schlag auf die Achillessehne abbekommen hatte, setzte er das Leder blank stehend neben den Torpfosten. Nicht besser machte es Minuten später J. Wahl. Dynamisch hatte er sich den Ball vorm Strafraum erkämpft. Aber frei vorm Torsteher versagte auch er. Nachdem die Einheimischen ihre vielen Chancen nicht genutzt hatten, dachten sich die Jettenbacher: ‚Na gut, dann halt wir’. Sie wurden immer frecher und bekamen spitz, dass die mit Windunterstützung in den Strafraum geschlagenen Bälle schwer zu verteidigen waren. An einem stramm geschlagenen Freistoß rutschte Jochen Schepanski direkt nach seiner Einwechslung noch vorbei. Doch in der 74. Minute klingelte es zum ersten Mal im Reichenbacher Kasten. Einen Freistoß von der Mittellinie verwertete Christopher Molter. Kurz darauf hatte Gunar Pfister eine Schusschance. Die Kugel segelte jedoch übers Tordreieck. In der 78. Minute kam L. Rheinheimer im Sechzehner völlig frei an den Ball. Anstatt selbst den Abschluss zu suchen legte er das Leder quer. Da das Runde aber in den Füßen eines Gegners gelandet war, beschwor er damit einen brandgefährlichen Konter herauf. Torwart Benjamin Klein bereinigte die Situation gegen Nico Kiefaber mit Bravour. In der 81. Minute köpfte Jan Luca Horbach eine Flanke von J. Schepanski freistehend am Tor vorbei. Elf Minuten gewährten die Jettenbacher den Einheimischen, um den Schock des Anschlusstores zu verdauen, ehe sie ihnen mit dem Ausgleich einen noch größeren einjagten. Nach einem langen Ball bekam Daniel Decker den selbigen aufgelegt und jagte die Kugel zum Ausgleich flach ins Netz. Doch die Sensation blieb aus. In der 89. Minute gab A. Bahr den Ball von links herein. J. Wahl stürmte heran und brachte mit seinem Schrägschuss ins lange Eck die späte Erlösung. In den letzten Momenten der Nachspielzeit ritt den VfB nochmals der Teufel. Sie riskierten durch ihre Schlafmützigkeit den Duselsieg noch zu verschenken. Es war nur einem akrobatischen Karatesprung von J. Jung, der den Ball in letzter Sekunde von der Linie gekratzt hatte, zu verdanken, dass die drei Punkte in Reichenbach blieben.


Top-Ausgangsposition hergeschenkt

VfB Reichenbach II – SpVgg Glanbrücken/St. Julian I 2:3


Wie gewonnen so zerronnen. Die gute Ausgangsposition, die sich der VfB mit dem Sieg bei den Veldenzern verschafft hatte, gab sie gegen die Spielvereinigung leichtfertig aus der Hand. Der Spirit von Lauterecken, wo jeder für jeden gekämft hatte, war wie vom Winde verweht. Es war ein Absturz aus der Stratosphäre. Die Systemumstellung auf zwei Stürmer fruchtete zumindest in diesem Spiel noch nicht.

Unsere Zweite begann das Spiel rasant. In der dritten Minute tankte sich Marcel Heidenreich energisch durch und legte für Dominic Meyer auf. Unbehelligt konnte er Philippe Lukas im Gästetor nicht überwinden. 60 Sekunden später verschätzte sich ein VfB Abwehrspieler bei einer Steilvorlage. Jan Ippinger schnappte sich das Leder und schob es Keeper Daniel Lembach durch die Hosenträger. In der 10. Minute schien die Welt für den VfB wieder in Ordnung und der vermeintliche Schönheitsfehler ausgebügelt. Steffen Gravius lieferte die Flanke, die ein Gästeabwehrspieler verpasste. M. Heidenreich nahm den Ball an, drehte sich um seinen Gegenspieler und versenkte die Murmel ins Schwarze. Aber die Gäste kämpften und spielten forsch. Drei Minuten nach dem Ausgleich fischte D. Lembach einen Abpraller, von der Torlinie. Viele wähnten den Ball über der Linie, doch der Schiri entschied auf Weiterspielen. Eine Minute später hatte D. Meyer zwei Topchancen, die er nicht nutzen konnte. Spätestens jetzt deutete sich an, dass der VfB Mittelstürmer vor dem Tor einen Suchentag erwischt hatte. Die Gäste fighteten weiter und blieben ein unangenehmer Gegner. In der 35. Minute setzte Manuel Dick einen gefährlichen Freistoß ab. Nach einem Flankenlauf von Lars Schmitt kam M. Heidenreich einen Schritt zu spät und Augenblicke danach kam Jan Müller frei zum Schuss ohne jedoch das Tor zu treffen. Einen Distanzschuss von Björn Müller parierte der Gästekeeper super. In der 41. Minute verwandelte S. Gravius mit Windunterstützung einen Eckball direkt. Sekunden vor der Pause bot sich D. Meyer nochmals eine Großchance, aber er verfehlte das Leder.

Mit der 2:1 Pausenführung glaubte man in den Reichenbacher Reihen wohl, dass das Spiel nun seinen Lauf nehmen würde und die drei Punkte eingetütet werden können. Denkste! Zu dem unkonzentrierten Umgang mit den Chancen gesellten sich nun auch noch verhängnisvolle Abwehrfehler. So stand nach einem Eckstoß Jochen Klein in der 54. Minute völlig frei und köpfte ein. Drei Minuten nach dem Ausgleich stand J. Müller mutterseelenallein sieben Meer vorm Tor und brachte den Ball nicht im Kasten unter. Eine Stunde war vorüber, als M. Dick die Kugel vom Strafraumeck zum 2:3 ins entgegengesetzte Toreck wuchtete. Fünf Minuten vor Schluss ergab sich die letzte Möglichkeit für den VfB wenigstens noch den Ausgleich zu ergattern. J. Müller hatte geflankt. Aber die Granate von M. Heidenreich entschärfte der hervorragende Gästegoalie mit einem tollen Reflex und rettete seiner Mannschaft den verdienten Sieg.

Verdienter Erfolg nach durchwachsenem Spiel

VfB Reichenbach I – SG Kibo/Orbis 5:2

Die ersten 25 Minuten war unsere Mannschaft tonangebend. Mit Tempo wurde über die Außen gespielt. Schon in der Anfangsphase hatte Lars Rheinheimer eine Chance, lupfte den Ball in aussichtsreicher Position jedoch dem Gästetorwart in die Arme. In der sechsten Minute hieb Guiseppe Scavuzzo die Pille im Anschluss an einen Freistoß übers Gehäuse. Sekunden später lief der Ball geschmeidig über Pascal Hager, L. Rheinheimer und Benny Früh durch die Reichenbacher Reihen. Die Hereingabe des VfB Spielertrainers setzte Anthony Weston per Kopf aber unbedrängt über die Latte. Dann nutzte Yannik Brehmer ein Missverständnis in der SG Abwehr eiskalt aus. Er umkurvte den Goalie und schob zum 1:0 ein. Vier Minuten später hatte er das 2:0 auf dem Fuß. Sein Schuss strich indes übers Gebälk. Der Ausgleich für die Gäste durch Tim Rehm in der 27. Minute stellte den bisherigen Spielverlauf völlig auf den Kopf. Dem VfB Spiel war mit diesem Gegentor plötzlich wie der Stecker gezogen. Die Früh Truppe wirkte verunsichert. Die Kibos kamen jetzt zu guten Torchancen. Nach einem Kopfball hielt Benjamin Klein vorerst das Unentschieden fest. Fünf Minuten vor der Pause rettete die Latte für Reichenbachs Keeper. Doch wie eine Woche zuvor in Bedesbach geriet unsere Mannschaft mit dem Pausenpfiff ins Hintertreffen. In dieser Situation stellte sich die Abwehr dran wie eine F-Jugendmannschaft und Max Groben nahm das Geschenk dankend an.

In der zweiten Spielhälfte eroberte sich der Tabellenführer immer mehr Spielanteile zurück. Die Tormöglichkeiten häuften sich, aber die Bude der Gäste schien wie vernagelt. Bereits in der ersten Minute nach dem Wechsel lag der Ausgleich in der Luft. Einen Freistoß von L. Rheinheimer fischte der SG Torsteher von der Linie. Beim anschließenden Nachschuss von J. Wahl war der Winkel zu spitz, um den Ball im Tor unterzubringen. In der 53. Minute traf Reichenbachs Torjäger Y. Brehmer, nachdem J. Wahl das Leder verlängert hatte, im Fünfer den Ball nicht richtig. In derselben Minute scheiterte Christoph Schank mit einem Kopfball. Den Nachschuss aus kürzester Distanz von Y. Brehmer parierte Torwart Lukas Bayer. Wenig später Glück für den VfB. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß tauchte ein SG Stürmer alleine vor B. Klein auf, der exzellent reagierte. Knapp eine Stunde war vorbei, als Y. Brehmer eine Flanke von A. Weston vorbeiköpfte. Anschließend setzte A. Weston gut postiert die Pille mit dem Schädel über den Kasten (63.). In dieser Spielphase bewies Spielertrainer B. Früh mit seinen Einwechslungen ein goldenes Händchen. Mit der Hereinnahme von Jonas Jung und Gunar Pfister erhöhte sich die Qualität des Angriffsspiels. Zusammen mit B. Früh und L. Rheinheimer sorgte G. Pfister für Leben auf der linken Außenbahn. Rechts beschwor J. Jung mit seinen dynamischen Dribblings immer wieder Gefahr herauf. Ein Doppelschlag in der 70. und 71. Minute brachte dann die entscheidende Wende. Ein Präzisionspass von J. Jung vergoldete Y. Brehmer mit dem Ausgleich. Reichenbachs Mittelstürmer legte Augenblicke später für Andreas Bahr vor, der den SG Torwächter ausguckte und das 3:2 besorgte. Nach Jung Flanke klatschte ein Kopfball von Y. Brehmer an die Latte. In der 80. Minute setzte Y. Brehmer den hervorragend disponierten J. Jung ein. Mit dem 4:2 beseitigte er alle Zweifel am Heimsieg und eine Minute vor Schluss krönte er seinen halbstündigen Auftritt mit dem 5:2 und war somit maßgeblich am VfB Erfolg beteiligt.

 

Zweite Mannschaft belohnt sich für bärenstarke Vorstellung

SV Lauterecken I – VfB Reichenbach II 1:3

Die zusammengekaufte und selbstherrliche Altherrenriege des SV, der jeglicher Benimm in der Niederlage abhanden kam, musste sich in puncto Kampfkraft und Siegeswillen von unserem Team eine Lehrstunde erteilen lassen, während sie selbst die Leidenschaft einer Mumie praktizierte. Aber auch spielerisch beherrschte Reichenbach den Gastgeber über 90 Minuten. Von der individuellen Qualität der hochgelobten Lauterecker Spieler war nichts zu sehen. Meist operierten die Einheimischen mit langen Bällen. Der VfB hingegen versuchte mit gepflegtem Aufbau- und Kurzpassspiel zum Erfolg zu kommen. Der Reichenbacher Defensive gelang es, außer beim Ausgleich, die  Angriffsversuche der Platzherren humorlos zu unterbinden. Lars Schmitt kaufte kompromisslos und mit fairen Mitteln Lautereckens Linksaußen den Schneid ab. Marcell Blauth und Benjamin Bach glänzten mit ihrer Kopfballstärke. Michael Schnurr machte das Zentrum dicht. Im Mittelfeld beackerten Björn Müller und Tobias Schäffner jeden Quadratzentimeter des Platzes. Die Offensivabteilung narrte die SV Abwehr ein ums andere Mal. In der 6. Minute spielte Aktivposten Jonas Jung auf rechts Simon Fischer wunderbar frei. In die genaue Hereingabe des Außenbahnspielers warf sich M. Heidenreich und markierte per Kopf die Führung. Zwei Distanzschüsse von J. Jung verfehlten das Tor. Ein mächtiger Fernschuss von B. Müller blieb in der Abwehr hängen (21.). Bis dahin fand die Offensive des SV faktisch nicht statt. Deshalb war der Ausgleich durch Markus Heil in der 34. Minute mehr als überraschend. Reichenbach blieb unbeeindruckt. Nach glänzendem Zuspiel von M. Heidenreich auf Dominic Koch, scheiterte dieser am gut reagierenden Torwart Jahn Threin.

Direkt nach dem Wechsel stellte M. Heidenreich seinen Killerinstinkt erneut unter Beweis. Bevor er zum 1:2 einschob, tankte er sich im Sechzehner durch, wobei links und rechts seine Gegenspieler von ihm abprallten (46). Drei Minuten später fiel die Vorentscheidung. Mit seinem linken Fuß brachte L. Schmitt eine Sahneflanke auf den Weg. J. Jung nickte zum 1:3 ein. Das Einzige, was man bei der Glanzleistung bekritteln konnte, war der Umstand, dass die Elf ihre vielen Überzahlspiele in des Gegners Hälfte nicht kosequent ausgespielt hatte. So kam sie in den letzten Minuten noch einmal unter Druck. Daniel Lembach im VfB Gehäuse konnte sich bei einem Schuss von Hakan Akten auszeichnen. Auch eine Riesenchance von Edis Resic vereitelte er. Am Ende war der 1:3 Auswärtssieg der Lohn für eine echte Willensleistung.

Zweite Mannschaft lässt ebenfalls wichtige Punkte liegen

SV Einöllen I - VfB Reichenbach II 1:1

Am Sonntagnachmittag stand auch für die zweite Mannschaft das erste Meisterschaftsspiel nach der Winterpause an. Zum Start in die zweite Saisonhälfte war die Gravius-Elf zu Gast beim SV Einöllen. Aufgrund der Witterungsverhältnisse wurde das Spiel auf roter Erde in Hohenöllen ausgetragen.

Gegen das abstiegsgefährdete Team des SV Einöllen entwickelte sich auf ungewohntem Untergrund eine wenig gefällige Partie. Der VfB Reichenbach tat sich schwer und es gelang ihm nicht, sein gewohntes Spiel aufzuziehen. Schon im Abwehrverbund wurden zu wenige Anspielmöglichkeiten für ein ansehnlicheres Aufbauspiel angeboten. Dies zwang den ballbesitzenden Spieler meist zu langen Bällen, die oft leichte Beute für die tief stehenden Gastgeber wurden. Auch in der Schaltzentrale gestaltete sich das Kombinationsspiel schwierig. In das Spiel gesellten sich reihenweise Fehlpässe und ein gefährliches Angriffsspiel über die schnellen Außenbahnspieler kam kaum zustande. 

Kurz vor der Pause schien sich dann doch der Erfolg einzustellen. Zunächst verwehrte Schiedsrichter Jürgen Schäfer dem VfB einen Treffer wegen vermeintlicher Abseitsstellung. Nur wenige Minuten später war die Führung dann aber fällig. Tim Schanne schloss in der 44. Minute einen von Steffen Gravius getretenen Freistoß mit dem rechten Fuß ab und sorgte so für die 0:1-Halbzeitführung.

Guten Mutes und mit der Hoffnung, den Bann gebrochen zu haben, ging die Mannschaft die zweite Halbzeit an. 

Auch wenn auf beiden Seiten weiterhin technische Fehler unterliefen gelang es dem VfB, das Spiel weiter kontrolliert zu gestalten und immer wieder in Richtung des Einöller Tores zu spielen. Einzig der zweite Treffer wollte nicht gelingen. Der Schiedsrichter tat hierzu sein Übriges. Einem Tor, bei dem der Ball klar die Torlinie überquerte, verweigerte er die Anerkennung. Einen fälligen Elfmeter, bei dem über dem gesamten Platz die Berührung auch zu hören war, gab er nicht. Diese Szenen führten ebenso zum Unmut der Gäste wie verschiedene zweifelhafte Entscheidungen des einheimischen Linienrichters. Die gelben Karten wurden nun reihenweise gezückt und die Reichenbacher Spieler verstanden es nicht, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren und die Dinge, die an diesem Tag nicht zu ändern waren, zu akzeptieren. So gelang dem VfB kein weiterer Treffer und drei Minuten vor Spielende landete eine Bogenlampe von Timo Hoenes im langen Eck. Mit dieser Aktion, bei der die VfB-Defensive nicht gut aussah, fiel damit der wenig verdiente Ausgleich für den Sportverein. Die weiteren Versuche, doch noch einen Dreier mit nach Reichenbach zu nehmen, scheiterten und zu allem Überfluss handelte man sich auch noch eine gelb-rote Karte ein.

  Es kam damit so, wie es kommen musste: auch die zweite Mannschaft lässt zum Auftakt in die zweite Saisonhälfte völlig überflüssig wichtige Punkte im Kampf um die ersten Plätze liegen. Wie bei der ersten Mannschaft bleibt zu hoffen, dass das Remis in Hohenöllen ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit war und man mit besonnenen fußballerischen Leistungen in den kommenden Wochen in die Erfolgsspur zurückfindet.

Erste Mannschaft mit verkorkstem Start in die zweite Saisonhälfte

 

 

 

TuS Bedesbach-Patersbach I - VfB Reichenbach I 2:2Im ersten Spiel nach der Winterpause legte unsere Mannschaft einen verkorksten Start im Traditionsduell beim TuS Bedesbach-Patersbach hin. Wie sooft in den vergangenen Spielzeiten gelang es  dem VfB nicht gegen eine Truppe aus dem hinteren Tabellendrittel Dominanz aufzubauen. Spielerisch war wenig zu sehen von unserer Elf.

 

 

In den ersten zwanzig Minuten spielte sich das Geschehen meist in der Hälfte des TuS ab. Als A. Weston in der elf Minute für G. Scavuzzo aufgelegt hatte und der mit einem satten Schuss das 0:1 erzielte, schien für den Favoriten alles nach Plan zu laufen. Auch danach sah es noch gut aus für den VfB. Einmal kam A. Weston nach tollem Zuspiel von Y. Brehmer nur Bruchteile von Sekunden zu spät vor Bedesbachs Torwart und dann segelte eine Direktabnahme von Y. Brehmer übers TuS Gehäuse. In der 22. Minute pofte die Gästeabwehr kollektiv. Nach einem Eckball lief Kapitän S. Koch völlig unbehelligt ein und markierte per Kopf den Ausgleich. Die abstiegsbedrohten Bedesbacher hatten nun Oberwasser. Mit dem Pausenpfiff gelang nach schwachem Abwehrverhalten in der VfB Defensive F. Becker sogar die Führung.

 

 

Mit mehr Elan als im ersten Durchgang kam der Gast aus der Kabine. Drei Minuten nach dem Wechsel köpfte ein TuS Verteidiger einen Kopfstoß von K. Peters von der Torlinie. Einen Einwurf von A. Bahr leitete Y. Brehmer in der 55. Minute mit der Brust weiter zu J. Wahl. Aus der Drehung hämmerte Reichenbachs Kapitän das Leder zum Ausgleich ins Netz. Reichenbach hatte noch einige gute Chancen durch J. Wahl, A. Bahr. und einem Kopfball von M. Heidenreich, der nur knapp am Pfosten vorbeizischte. Insgesamt war es aber zu wenig was der Aufstiegsaspirant zu bieten hatte. In der Schlussphase hatte der als Tabellenführer angereiste VfB sogar zwei Mal Glück. Zuerst ließ der Schiri nach einem Konter und einem missglückten Rettungsversuch des Reichenbacher Keepers Gnade vor Recht ergehen und beließ es bei einer gelben Karte. Dann zupfte C. Schank, nach seiner Einwechslung der einzige Lichtblick in unseren Reihen, einen Spieler am Trikot, was der Unparteiische ungeahndet ließ.

 

 

Für den Gastgeber war der Punkt auf Grund des kämpferischen Einsatzes mehr als verdient. Der VfB muss sich in den letzten zehn Partien noch deutlich steigern, will man nicht am Saisonende wieder ‚de leer Chaise nogucke’.

 

Westricher Fastnachtsumzug als Abschluss der närrischen Zeit beim VfB

Beim VfB Reichenbach stand in diesem Jahr der Fasching unter dem Motto "Welt der Meere".

Klicken Sie auf Plakat links und lassen Sie mit der Bilderauswahl die Erinnerungen an die Kappensitzung und den Kinderfasching noch einmal revue passieren.

Neben den "Heimspielen" waren unsere Show- und Gardetanzgruppen bei zahlreichen Faschingsveranstaltungen zu Gast und durften ihre einstudierten Tänze präsentieren.

Wir sind stolt auf unsere Tanzgruppen und darauf, dass sie den Verein erneut in hervorragender Art und Weise nah und fern präsentiert haben.

Ein herzliches Dankeschön an all diejenige, die dies möglich machten, allen voran an die Trainerinnen und Übungsleiterinnen für ihr besonderes Engagement.

Trainer-Duo verlängert beim VfB Reichenbach

Kurz vor dem Jahreswechsel kann der VfB Reichenbach positive Neuigkeiten vermelden.

So werden auch in der kommenden Spielzeit 2017/2018 die beiden Trainer Benny Früh und Steffen Gravius die sportliche Verantwortung für die beiden aktiven Mannschaften des Vereins tragen.

Wie in der vergangenen und der laufenden Spielzeit wird der 3o-jährige Früh dabei vornehmlich für die erste Mannschaft, die punktgleich mit dem VfR Kaiserslautern als Tabellenführer der Bezirksliga Westpfalz überwintert, verantwortlich sein. Die zweite Mannschaft belegt aktuell den dritten Tabellenplatz in der B-Klasse Kusel-Kaiserslautern Nord, hat jedoch noch zwei Nachholspiele zu absolvieren und steht damit ebenfalls vor einer aussichtsreichen zweiten Saisonhälfte. In der kommenden Spielzeit geht die Mannschaft mit dem 39-jährigen Gravius ebenfalls in die dritte gemeinsame Saison.

Der VfB Reichenbach freut sich, frühzeitig mit den beiden überaus engagierten Trainern die Weichen für die Fußballsaison 2017/2018 gestellt zu haben und möchte damit an die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre anknüpfen.

Beide Trainer schätzen die optimalen Trainingsbedingungen und das funktionierende Umfeld des Vereins mit seinen Woche für Woche zahlreichen Zuschauern. Sie wollen auch weiterhin die jungen Teams weiterentwickeln und dabei auch die talentierten Nachwuchsfußballer an die Aktivität heranführen.