VfB Reichenbach 1921 e.V.

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Aktuelles vom VfB Reichenbach  

 


 

Duselsieg in Zitterpartie

VfB Reichenbach I – SG Jettenbach-Eßweiler-Rothselberg I 3:2

Gegen den mit nur drei Punkten auf der Habenseite angereisten Tabellenletzten aus Jettenbach schrammte unsere Truppe knapp an einer Blamage vorbei. Auch in diesem Lokalderby zeigte sich wieder, dass in Spielen gegen Gegner aus der unteren Tabellenregion bei unserer Ersten immer wieder Mentalitätsprobleme auftreten. Obwohl der VfB die erste Halbzeit dominierte, musste sie um den am Ende schmeichelhaften Sieg zittern.

Die Partie begann für den Spitzenreiter verheißungsvoll. Bereits nach drei Minuten setzte Anthony Weston einen Schuss nur knapp übers Ziel. Nach einem feinen Spielzug legte Yannik Brehmer das Leder uneigennützig quer zu Lars Rheinheimer. Völlig unbedrängt scheiterte der Routinier an Torhüter Tim Simon (9.). Der VfB hielt das Tempo hoch und kombinierte flüssig. In der 15. Minute trug er einen Angriff über die linke Seite vor. L. Rheinheimer passte zu Andy Bahr, dessen Schuss wurde abgefälscht und die Pille landete bei Jonas Jung. Der rechte Außenläufer nagelte den Ball direkt aufs Tor. Das Leder schlug unhaltbar im Eck ein. Gefährlich wurde es für den Gast meist dann, wenn der VfB über die Flügel kam. So geschehen zwei Minuten nach dem Führungstreffer. J. Jung setzte auf rechts A. Weston ein. L. Rheinheimer bedankte sich artig und verwertete die Maßflanke mit dem Kopf. Eine weitere Riesenchance ließ A. Weston in der 30. Minute liegen. Benny Früh hatte den Ball von außen flach und präzise an den Fünfer geschlagen. Ungedeckt schoss A. Weston vorbei. Fünf Minuten später wieder ein guter Angriff über die rechte Flanke. J. Jung bediente dieses Mal den Mann mit der Binde, J. Wahl. Aber auch der Kapitän verfehlte den Kasten. In der 38. Minute schlug A. Bahr einen prächtigen Diagonalpass auf J. Jung. Auch er verschenkte diese Einschussmöglichkeit. Kurz vor der Pause hatte A. Weston noch einmal eine Kopfballchance, die keinen Erfolg zeitigte.

Die SG kam im ersten Abschnitt nicht ein einziges Mal gefährlich vor das Reichenbacher Tor, was sich im zweiten Durchgang ändern sollte. In der 54. Minute versemmelte Daniel Decker nach einem Konter eine ganz dicke Möglichkeit. Nach gut einer Stunde behauptete Pascal Hager, der sich als Einziger im Team eine gute Note verdient hatte, gegen drei, vier Gegenspieler die Kugel, preschte in den Strafraum und legte sehenswert mit der Hacke quer zu Y. Brehmer. Vielleicht der Tatsache geschuldet, dass er in der ersten Halbzeit einen Schlag auf die Achillessehne abbekommen hatte, setzte er das Leder blank stehend neben den Torpfosten. Nicht besser machte es Minuten später J. Wahl. Dynamisch hatte er sich den Ball vorm Strafraum erkämpft. Aber frei vorm Torsteher versagte auch er. Nachdem die Einheimischen ihre vielen Chancen nicht genutzt hatten, dachten sich die Jettenbacher: ‚Na gut, dann halt wir’. Sie wurden immer frecher und bekamen spitz, dass die mit Windunterstützung in den Strafraum geschlagenen Bälle schwer zu verteidigen waren. An einem stramm geschlagenen Freistoß rutschte Jochen Schepanski direkt nach seiner Einwechslung noch vorbei. Doch in der 74. Minute klingelte es zum ersten Mal im Reichenbacher Kasten. Einen Freistoß von der Mittellinie verwertete Christopher Molter. Kurz darauf hatte Gunar Pfister eine Schusschance. Die Kugel segelte jedoch übers Tordreieck. In der 78. Minute kam L. Rheinheimer im Sechzehner völlig frei an den Ball. Anstatt selbst den Abschluss zu suchen legte er das Leder quer. Da das Runde aber in den Füßen eines Gegners gelandet war, beschwor er damit einen brandgefährlichen Konter herauf. Torwart Benjamin Klein bereinigte die Situation gegen Nico Kiefaber mit Bravour. In der 81. Minute köpfte Jan Luca Horbach eine Flanke von J. Schepanski freistehend am Tor vorbei. Elf Minuten gewährten die Jettenbacher den Einheimischen, um den Schock des Anschlusstores zu verdauen, ehe sie ihnen mit dem Ausgleich einen noch größeren einjagten. Nach einem langen Ball bekam Daniel Decker den selbigen aufgelegt und jagte die Kugel zum Ausgleich flach ins Netz. Doch die Sensation blieb aus. In der 89. Minute gab A. Bahr den Ball von links herein. J. Wahl stürmte heran und brachte mit seinem Schrägschuss ins lange Eck die späte Erlösung. In den letzten Momenten der Nachspielzeit ritt den VfB nochmals der Teufel. Sie riskierten durch ihre Schlafmützigkeit den Duselsieg noch zu verschenken. Es war nur einem akrobatischen Karatesprung von J. Jung, der den Ball in letzter Sekunde von der Linie gekratzt hatte, zu verdanken, dass die drei Punkte in Reichenbach blieben.


Top-Ausgangsposition hergeschenkt

VfB Reichenbach II – SpVgg Glanbrücken/St. Julian I 2:3


Wie gewonnen so zerronnen. Die gute Ausgangsposition, die sich der VfB mit dem Sieg bei den Veldenzern verschafft hatte, gab sie gegen die Spielvereinigung leichtfertig aus der Hand. Der Spirit von Lauterecken, wo jeder für jeden gekämft hatte, war wie vom Winde verweht. Es war ein Absturz aus der Stratosphäre. Die Systemumstellung auf zwei Stürmer fruchtete zumindest in diesem Spiel noch nicht.

Unsere Zweite begann das Spiel rasant. In der dritten Minute tankte sich Marcel Heidenreich energisch durch und legte für Dominic Meyer auf. Unbehelligt konnte er Philippe Lukas im Gästetor nicht überwinden. 60 Sekunden später verschätzte sich ein VfB Abwehrspieler bei einer Steilvorlage. Jan Ippinger schnappte sich das Leder und schob es Keeper Daniel Lembach durch die Hosenträger. In der 10. Minute schien die Welt für den VfB wieder in Ordnung und der vermeintliche Schönheitsfehler ausgebügelt. Steffen Gravius lieferte die Flanke, die ein Gästeabwehrspieler verpasste. M. Heidenreich nahm den Ball an, drehte sich um seinen Gegenspieler und versenkte die Murmel ins Schwarze. Aber die Gäste kämpften und spielten forsch. Drei Minuten nach dem Ausgleich fischte D. Lembach einen Abpraller, von der Torlinie. Viele wähnten den Ball über der Linie, doch der Schiri entschied auf Weiterspielen. Eine Minute später hatte D. Meyer zwei Topchancen, die er nicht nutzen konnte. Spätestens jetzt deutete sich an, dass der VfB Mittelstürmer vor dem Tor einen Suchentag erwischt hatte. Die Gäste fighteten weiter und blieben ein unangenehmer Gegner. In der 35. Minute setzte Manuel Dick einen gefährlichen Freistoß ab. Nach einem Flankenlauf von Lars Schmitt kam M. Heidenreich einen Schritt zu spät und Augenblicke danach kam Jan Müller frei zum Schuss ohne jedoch das Tor zu treffen. Einen Distanzschuss von Björn Müller parierte der Gästekeeper super. In der 41. Minute verwandelte S. Gravius mit Windunterstützung einen Eckball direkt. Sekunden vor der Pause bot sich D. Meyer nochmals eine Großchance, aber er verfehlte das Leder.

Mit der 2:1 Pausenführung glaubte man in den Reichenbacher Reihen wohl, dass das Spiel nun seinen Lauf nehmen würde und die drei Punkte eingetütet werden können. Denkste! Zu dem unkonzentrierten Umgang mit den Chancen gesellten sich nun auch noch verhängnisvolle Abwehrfehler. So stand nach einem Eckstoß Jochen Klein in der 54. Minute völlig frei und köpfte ein. Drei Minuten nach dem Ausgleich stand J. Müller mutterseelenallein sieben Meer vorm Tor und brachte den Ball nicht im Kasten unter. Eine Stunde war vorüber, als M. Dick die Kugel vom Strafraumeck zum 2:3 ins entgegengesetzte Toreck wuchtete. Fünf Minuten vor Schluss ergab sich die letzte Möglichkeit für den VfB wenigstens noch den Ausgleich zu ergattern. J. Müller hatte geflankt. Aber die Granate von M. Heidenreich entschärfte der hervorragende Gästegoalie mit einem tollen Reflex und rettete seiner Mannschaft den verdienten Sieg.

Verdienter Erfolg nach durchwachsenem Spiel

VfB Reichenbach I – SG Kibo/Orbis 5:2

Die ersten 25 Minuten war unsere Mannschaft tonangebend. Mit Tempo wurde über die Außen gespielt. Schon in der Anfangsphase hatte Lars Rheinheimer eine Chance, lupfte den Ball in aussichtsreicher Position jedoch dem Gästetorwart in die Arme. In der sechsten Minute hieb Guiseppe Scavuzzo die Pille im Anschluss an einen Freistoß übers Gehäuse. Sekunden später lief der Ball geschmeidig über Pascal Hager, L. Rheinheimer und Benny Früh durch die Reichenbacher Reihen. Die Hereingabe des VfB Spielertrainers setzte Anthony Weston per Kopf aber unbedrängt über die Latte. Dann nutzte Yannik Brehmer ein Missverständnis in der SG Abwehr eiskalt aus. Er umkurvte den Goalie und schob zum 1:0 ein. Vier Minuten später hatte er das 2:0 auf dem Fuß. Sein Schuss strich indes übers Gebälk. Der Ausgleich für die Gäste durch Tim Rehm in der 27. Minute stellte den bisherigen Spielverlauf völlig auf den Kopf. Dem VfB Spiel war mit diesem Gegentor plötzlich wie der Stecker gezogen. Die Früh Truppe wirkte verunsichert. Die Kibos kamen jetzt zu guten Torchancen. Nach einem Kopfball hielt Benjamin Klein vorerst das Unentschieden fest. Fünf Minuten vor der Pause rettete die Latte für Reichenbachs Keeper. Doch wie eine Woche zuvor in Bedesbach geriet unsere Mannschaft mit dem Pausenpfiff ins Hintertreffen. In dieser Situation stellte sich die Abwehr dran wie eine F-Jugendmannschaft und Max Groben nahm das Geschenk dankend an.

In der zweiten Spielhälfte eroberte sich der Tabellenführer immer mehr Spielanteile zurück. Die Tormöglichkeiten häuften sich, aber die Bude der Gäste schien wie vernagelt. Bereits in der ersten Minute nach dem Wechsel lag der Ausgleich in der Luft. Einen Freistoß von L. Rheinheimer fischte der SG Torsteher von der Linie. Beim anschließenden Nachschuss von J. Wahl war der Winkel zu spitz, um den Ball im Tor unterzubringen. In der 53. Minute traf Reichenbachs Torjäger Y. Brehmer, nachdem J. Wahl das Leder verlängert hatte, im Fünfer den Ball nicht richtig. In derselben Minute scheiterte Christoph Schank mit einem Kopfball. Den Nachschuss aus kürzester Distanz von Y. Brehmer parierte Torwart Lukas Bayer. Wenig später Glück für den VfB. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß tauchte ein SG Stürmer alleine vor B. Klein auf, der exzellent reagierte. Knapp eine Stunde war vorbei, als Y. Brehmer eine Flanke von A. Weston vorbeiköpfte. Anschließend setzte A. Weston gut postiert die Pille mit dem Schädel über den Kasten (63.). In dieser Spielphase bewies Spielertrainer B. Früh mit seinen Einwechslungen ein goldenes Händchen. Mit der Hereinnahme von Jonas Jung und Gunar Pfister erhöhte sich die Qualität des Angriffsspiels. Zusammen mit B. Früh und L. Rheinheimer sorgte G. Pfister für Leben auf der linken Außenbahn. Rechts beschwor J. Jung mit seinen dynamischen Dribblings immer wieder Gefahr herauf. Ein Doppelschlag in der 70. und 71. Minute brachte dann die entscheidende Wende. Ein Präzisionspass von J. Jung vergoldete Y. Brehmer mit dem Ausgleich. Reichenbachs Mittelstürmer legte Augenblicke später für Andreas Bahr vor, der den SG Torwächter ausguckte und das 3:2 besorgte. Nach Jung Flanke klatschte ein Kopfball von Y. Brehmer an die Latte. In der 80. Minute setzte Y. Brehmer den hervorragend disponierten J. Jung ein. Mit dem 4:2 beseitigte er alle Zweifel am Heimsieg und eine Minute vor Schluss krönte er seinen halbstündigen Auftritt mit dem 5:2 und war somit maßgeblich am VfB Erfolg beteiligt.

 

Zweite Mannschaft belohnt sich für bärenstarke Vorstellung

SV Lauterecken I – VfB Reichenbach II 1:3

Die zusammengekaufte und selbstherrliche Altherrenriege des SV, der jeglicher Benimm in der Niederlage abhanden kam, musste sich in puncto Kampfkraft und Siegeswillen von unserem Team eine Lehrstunde erteilen lassen, während sie selbst die Leidenschaft einer Mumie praktizierte. Aber auch spielerisch beherrschte Reichenbach den Gastgeber über 90 Minuten. Von der individuellen Qualität der hochgelobten Lauterecker Spieler war nichts zu sehen. Meist operierten die Einheimischen mit langen Bällen. Der VfB hingegen versuchte mit gepflegtem Aufbau- und Kurzpassspiel zum Erfolg zu kommen. Der Reichenbacher Defensive gelang es, außer beim Ausgleich, die  Angriffsversuche der Platzherren humorlos zu unterbinden. Lars Schmitt kaufte kompromisslos und mit fairen Mitteln Lautereckens Linksaußen den Schneid ab. Marcell Blauth und Benjamin Bach glänzten mit ihrer Kopfballstärke. Michael Schnurr machte das Zentrum dicht. Im Mittelfeld beackerten Björn Müller und Tobias Schäffner jeden Quadratzentimeter des Platzes. Die Offensivabteilung narrte die SV Abwehr ein ums andere Mal. In der 6. Minute spielte Aktivposten Jonas Jung auf rechts Simon Fischer wunderbar frei. In die genaue Hereingabe des Außenbahnspielers warf sich M. Heidenreich und markierte per Kopf die Führung. Zwei Distanzschüsse von J. Jung verfehlten das Tor. Ein mächtiger Fernschuss von B. Müller blieb in der Abwehr hängen (21.). Bis dahin fand die Offensive des SV faktisch nicht statt. Deshalb war der Ausgleich durch Markus Heil in der 34. Minute mehr als überraschend. Reichenbach blieb unbeeindruckt. Nach glänzendem Zuspiel von M. Heidenreich auf Dominic Koch, scheiterte dieser am gut reagierenden Torwart Jahn Threin.

Direkt nach dem Wechsel stellte M. Heidenreich seinen Killerinstinkt erneut unter Beweis. Bevor er zum 1:2 einschob, tankte er sich im Sechzehner durch, wobei links und rechts seine Gegenspieler von ihm abprallten (46). Drei Minuten später fiel die Vorentscheidung. Mit seinem linken Fuß brachte L. Schmitt eine Sahneflanke auf den Weg. J. Jung nickte zum 1:3 ein. Das Einzige, was man bei der Glanzleistung bekritteln konnte, war der Umstand, dass die Elf ihre vielen Überzahlspiele in des Gegners Hälfte nicht kosequent ausgespielt hatte. So kam sie in den letzten Minuten noch einmal unter Druck. Daniel Lembach im VfB Gehäuse konnte sich bei einem Schuss von Hakan Akten auszeichnen. Auch eine Riesenchance von Edis Resic vereitelte er. Am Ende war der 1:3 Auswärtssieg der Lohn für eine echte Willensleistung.

Zweite Mannschaft lässt ebenfalls wichtige Punkte liegen

SV Einöllen I - VfB Reichenbach II 1:1

Am Sonntagnachmittag stand auch für die zweite Mannschaft das erste Meisterschaftsspiel nach der Winterpause an. Zum Start in die zweite Saisonhälfte war die Gravius-Elf zu Gast beim SV Einöllen. Aufgrund der Witterungsverhältnisse wurde das Spiel auf roter Erde in Hohenöllen ausgetragen.

Gegen das abstiegsgefährdete Team des SV Einöllen entwickelte sich auf ungewohntem Untergrund eine wenig gefällige Partie. Der VfB Reichenbach tat sich schwer und es gelang ihm nicht, sein gewohntes Spiel aufzuziehen. Schon im Abwehrverbund wurden zu wenige Anspielmöglichkeiten für ein ansehnlicheres Aufbauspiel angeboten. Dies zwang den ballbesitzenden Spieler meist zu langen Bällen, die oft leichte Beute für die tief stehenden Gastgeber wurden. Auch in der Schaltzentrale gestaltete sich das Kombinationsspiel schwierig. In das Spiel gesellten sich reihenweise Fehlpässe und ein gefährliches Angriffsspiel über die schnellen Außenbahnspieler kam kaum zustande. 

Kurz vor der Pause schien sich dann doch der Erfolg einzustellen. Zunächst verwehrte Schiedsrichter Jürgen Schäfer dem VfB einen Treffer wegen vermeintlicher Abseitsstellung. Nur wenige Minuten später war die Führung dann aber fällig. Tim Schanne schloss in der 44. Minute einen von Steffen Gravius getretenen Freistoß mit dem rechten Fuß ab und sorgte so für die 0:1-Halbzeitführung.

  

Guten Mutes und mit der Hoffnung, den Bann gebrochen zu haben, ging die Mannschaft die zweite Halbzeit an. 

Auch wenn auf beiden Seiten weiterhin technische Fehler unterliefen gelang es dem VfB, das Spiel weiter kontrolliert zu gestalten und immer wieder in Richtung des Einöller Tores zu spielen. Einzig der zweite Treffer wollte nicht gelingen. Der Schiedsrichter tat hierzu sein Übriges. Einem Tor, bei dem der Ball klar die Torlinie überquerte, verweigerte er die Anerkennung. Einen fälligen Elfmeter, bei dem über dem gesamten Platz die Berührung auch zu hören war, gab er nicht. Diese Szenen führten ebenso zum Unmut der Gäste wie verschiedene zweifelhafte Entscheidungen des einheimischen Linienrichters. Die gelben Karten wurden nun reihenweise gezückt und die Reichenbacher Spieler verstanden es nicht, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren und die Dinge, die an diesem Tag nicht zu ändern waren, zu akzeptieren. So gelang dem VfB kein weiterer Treffer und drei Minuten vor Spielende landete eine Bogenlampe von Timo Hoenes im langen Eck. Mit dieser Aktion, bei der die VfB-Defensive nicht gut aussah, fiel damit der wenig verdiente Ausgleich für den Sportverein. Die weiteren Versuche, doch noch einen Dreier mit nach Reichenbach zu nehmen, scheiterten und zu allem Überfluss handelte man sich auch noch eine gelb-rote Karte ein.

  Es kam damit so, wie es kommen musste: auch die zweite Mannschaft lässt zum Auftakt in die zweite Saisonhälfte völlig überflüssig wichtige Punkte im Kampf um die ersten Plätze liegen. Wie bei der ersten Mannschaft bleibt zu hoffen, dass das Remis in Hohenöllen ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit war und man mit besonnenen fußballerischen Leistungen in den kommenden Wochen in die Erfolgsspur zurückfindet.

Erste Mannschaft mit verkorkstem Start in die zweite Saisonhälfte

 

 

 

TuS Bedesbach-Patersbach I - VfB Reichenbach I 2:2Im ersten Spiel nach der Winterpause legte unsere Mannschaft einen verkorksten Start im Traditionsduell beim TuS Bedesbach-Patersbach hin. Wie sooft in den vergangenen Spielzeiten gelang es  dem VfB nicht gegen eine Truppe aus dem hinteren Tabellendrittel Dominanz aufzubauen. Spielerisch war wenig zu sehen von unserer Elf.

 

 

In den ersten zwanzig Minuten spielte sich das Geschehen meist in der Hälfte des TuS ab. Als A. Weston in der elf Minute für G. Scavuzzo aufgelegt hatte und der mit einem satten Schuss das 0:1 erzielte, schien für den Favoriten alles nach Plan zu laufen. Auch danach sah es noch gut aus für den VfB. Einmal kam A. Weston nach tollem Zuspiel von Y. Brehmer nur Bruchteile von Sekunden zu spät vor Bedesbachs Torwart und dann segelte eine Direktabnahme von Y. Brehmer übers TuS Gehäuse. In der 22. Minute pofte die Gästeabwehr kollektiv. Nach einem Eckball lief Kapitän S. Koch völlig unbehelligt ein und markierte per Kopf den Ausgleich. Die abstiegsbedrohten Bedesbacher hatten nun Oberwasser. Mit dem Pausenpfiff gelang nach schwachem Abwehrverhalten in der VfB Defensive F. Becker sogar die Führung.

 

 

Mit mehr Elan als im ersten Durchgang kam der Gast aus der Kabine. Drei Minuten nach dem Wechsel köpfte ein TuS Verteidiger einen Kopfstoß von K. Peters von der Torlinie. Einen Einwurf von A. Bahr leitete Y. Brehmer in der 55. Minute mit der Brust weiter zu J. Wahl. Aus der Drehung hämmerte Reichenbachs Kapitän das Leder zum Ausgleich ins Netz. Reichenbach hatte noch einige gute Chancen durch J. Wahl, A. Bahr. und einem Kopfball von M. Heidenreich, der nur knapp am Pfosten vorbeizischte. Insgesamt war es aber zu wenig was der Aufstiegsaspirant zu bieten hatte. In der Schlussphase hatte der als Tabellenführer angereiste VfB sogar zwei Mal Glück. Zuerst ließ der Schiri nach einem Konter und einem missglückten Rettungsversuch des Reichenbacher Keepers Gnade vor Recht ergehen und beließ es bei einer gelben Karte. Dann zupfte C. Schank, nach seiner Einwechslung der einzige Lichtblick in unseren Reihen, einen Spieler am Trikot, was der Unparteiische ungeahndet ließ.

 

 

Für den Gastgeber war der Punkt auf Grund des kämpferischen Einsatzes mehr als verdient. Der VfB muss sich in den letzten zehn Partien noch deutlich steigern, will man nicht am Saisonende wieder ‚de leer Chaise nogucke’.

 

Westricher Fastnachtsumzug als Abschluss der närrischen Zeit beim VfB

 

Beim VfB Reichenbach stand in diesem Jahr der Fasching unter dem Motto "Welt der Meere".

Klicken Sie auf Plakat links und lassen Sie mit der Bilderauswahl die Erinnerungen an die Kappensitzung und den Kinderfasching noch einmal revue passieren.

Neben den "Heimspielen" waren unsere Show- und Gardetanzgruppen bei zahlreichen Faschingsveranstaltungen zu Gast und durften ihre einstudierten Tänze präsentieren.

Wir sind stolt auf unsere Tanzgruppen und darauf, dass sie den Verein erneut in hervorragender Art und Weise nah und fern präsentiert haben.

Ein herzliches Dankeschön an all diejenige, die dies möglich machten, allen voran an die Trainerinnen und Übungsleiterinnen für ihr besonderes Engagement.

Trainer-Duo verlängert beim VfB Reichenbach

Kurz vor dem Jahreswechsel kann der VfB Reichenbach positive Neuigkeiten vermelden.

So werden auch in der kommenden Spielzeit 2017/2018 die beiden Trainer Benny Früh und Steffen Gravius die sportliche Verantwortung für die beiden aktiven Mannschaften des Vereins tragen.

Wie in der vergangenen und der laufenden Spielzeit wird der 3o-jährige Früh dabei vornehmlich für die erste Mannschaft, die punktgleich mit dem VfR Kaiserslautern als Tabellenführer der Bezirksliga Westpfalz überwintert, verantwortlich sein. Die zweite Mannschaft belegt aktuell den dritten Tabellenplatz in der B-Klasse Kusel-Kaiserslautern Nord, hat jedoch noch zwei Nachholspiele zu absolvieren und steht damit ebenfalls vor einer aussichtsreichen zweiten Saisonhälfte. In der kommenden Spielzeit geht die Mannschaft mit dem 39-jährigen Gravius ebenfalls in die dritte gemeinsame Saison.

Der VfB Reichenbach freut sich, frühzeitig mit den beiden überaus engagierten Trainern die Weichen für die Fußballsaison 2017/2018 gestellt zu haben und möchte damit an die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre anknüpfen.

Beide Trainer schätzen die optimalen Trainingsbedingungen und das funktionierende Umfeld des Vereins mit seinen Woche für Woche zahlreichen Zuschauern. Sie wollen auch weiterhin die jungen Teams weiterentwickeln und dabei auch die talentierten Nachwuchsfußballer an die Aktivität heranführen.